+++ T E R M I N E +++ T E R M I N E +++




OWK Jugendabteilung 2019

Datum: Veranstaltung: Leitung / Veranstaltungsort
18.01.2019 Jugendversammlung ab 19:00 Uhr mit Jugendleiterwahlen. Ab 20:00 Uhr Jahreshauptversammlung Haus Westermann Eppertshausen
29.05.2019 "Warm up" zum Vatertag mit den "Riwwels", einer Kultband rund um den Rock'n Roll der 50er und 60er Jahre, für Junge und Junggebliebene Haus Westermann Eppertshausen
30.05.2019 Traditionelles Waldfest an Christi Himmelfahrt, mit "Big Band" Klängen zum Frühschoppen und der Gruppe "Saytensprung" zum Dämmerschoppen Haus Westermann Eppertshausen
07.06. - 10.06.2019 Pfingstzeltlager der Deutschen Wanderjugend im OWK, auf dem Zeltplatz Gut Erlasee in Arnstein Jugendabteilung
21.06.2019 Wir feiern Sommersonnenwende nach alter, traditioneller Art, mit Feuerpyramide Feuerschluckern und Gauklern Wiese am "Failischkreisel" Eppertshausen






Jugendvorstandswahl 2019

Eine Stunde vor der Jahreshauptversammlung trafen sich die Kinder und Jugendlichen zur Jugendvorstandwahl im Haus der Vereine. Die Jugendleiterin Katharina Euler gab einen kurzen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Katharina Euler wurde für weitere 2 Jahre bestätigt. Ihr zur Seite steht Annika Murmann. Hinzu kommen noch die Beisitzerinnen Michelle Müller, Katharina Kraus, Katja Berker, Hannah Weickert und Marie-Sophie Schledt. Die geballte Frauenriege wird durch Jens Murmann komplettiert. Auch in ihrem Amt wurden Diana Georg als Jugendrechnerin und die beiden Kassenprüferinnen Dagmar Murmann und Irmtrud Schledt bestätigt. Der Vorsitzende Norbert Anton bedankte sich bei allen für die geleistete Arbeit.






Am Sonntag (16.09.2018) fand der OWK-Familienausflug zur Vogelburg statt. Bei bestem Wetter starteten wir in Richtung Weilrod im Taunus. Dort angekommen erkundeten wir das Burggelände. Die Vogelburg bietet bereits seit 1981 zahlreichen Papageien Asyl, die von ihren Haltern abgegeben wurden. In den Volieren konnten wir Papageien unterschiedlichster Art bestaunen und füttern. In manchen Gehegen konnte man die Vögel sogar hautnah erleben und sie, wenn sie es denn wollten, auf den Arm nehmen oder streicheln. Während des Rundgangs galt es, Ausschau nach Informationstafeln zu halten, denn es gab eine Rallye mit Fragen zu den verschiedenen Tieren. Nach einem gemeinsamen Picknick besuchten wir zum Abschluss noch die Papageien-Schule, wo wir zum Beispiel ein spannendes Fußballspiel und waghalsige Drahtseil-Künste der Vögel zu sehen bekamen.






Das Spielmobil des Odenwaldklubs aufgemöbelt

Es ist ein wenig in die Jahre gekommen, das Spielmobil des Odenwaldklubs Eppertshausen. Wind und Wetter und vor allem die Sonne haben der Farbe mächtig zugesetzt. Diese blätterte von der verzinkten Wand handflächengroß ab und ließ die einst schönen Motive kaum mehr erkennen. An mehreren Wochenenden wurde in Teamarbeit erst die alte Farbe entfernt und eine Grundierung aufgespritzt. Die verschiedenen Motive wurden aufgezeichnet und nun rückten die jungen Künstler an diese mit Farbe auszumalen. Dabei ging es mächtig zur Sache. Nicht nur die alten T-Shirts wurden in Mitleidenschaft gezogen. Hände und Haare wurden gleichermaßen in das Farbspiel mit einbezogen. Doch das Ergebnis der kleinen und größeren Künstler kann sich sehen lassen. Auch das Innenleben des Spielmobil wurde durchforstet und alte untaugliche Geräte entsorgt. Diese werden zeitnah durch neue ersetzt und ergänzt. Das Mobil, das auf eine gemeinsame Initiative des ehemaligen Gewerbevereins und des Odenwaldklubs Eppertshausen hergerichtet wurde soll an der Sonnenwendfeier am Freitag, 22. Juni präsentiert werden und zur Verfügung stehen.








Jugendrechnerin Diana Georg und Kassenprüferin Dagmar Murmann

Jahreshauptversammlung des Odenwaldklubs Eppertshausen
Weichen für das 100jährige Jubiläums im nächsten Jahr gestellt

Pünktlich um 20 Uhr konnte der Vorsitzende Norbert Anton die Versammlung eröffnen. Mit dem Tätigkeitsbericht des Vorstands wurden das zurückliegende Wander- und Veranstaltungsjahr sowie die Aktionen der Jugend und der Orchester aufgezeigt. Lediglich eine Wanderung fiel buchstäblich ins Wasser, alle anderen hatten über das gesamte Jahr einen guten Zuspruch. Bei den Berichten der einzelnen Abteilungen wurde von einem vielfältigen und abwechslungsreichen Vereinsleben berichtet. So wurden über die Pfingsttage die ersten Etappen des Moselsteigs in Angriff genommen, über 100 km auf dem Main Radweg geradelt und mit Schneeschuhen die verschneite Bergwelt rund um Oberstdorf erwandert. Die Jugend berichtete von Zeltlager, Volleyballturnier, Draisinefahrt und erfolgreichen Veranstaltungen. Von einer aufwendigen und notwendigen Biotoppflege „In den Stöcken“ berichtete Jürgen Reinecke auch von der erfolgreichen Brut der Weißstörche mit zwei Storchenkindern im Schutzgebiet. Das Jugend- und das Mandolinenorchester hatten viele Auftritte. Höhepunkt waren das Konzert in der Bürgerhalle und das gemeinschaftliche Konzert mit dem Kirchenchor. Die Berichte von der Wegebezeichnung und der Stiftung rundeten ein positives Gesamtbild ab. Die Mitgliederzahl ist um 12 gestiegen. Gute finanzielle Zahlen präsentierten die beiden Rechnerinnen und auch eine ordentliche Kassenführung bescheinigten die Kassenprüfer. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Mit Blumensträußen wurde den Kassenprüferinnen Irmtrud Schledt, Dagmar Murmann und der Jugendrechnerin Diana Georg für zwanzig Jahre Engagement gedankt.
Den anwesenden Mitgliedern wurde das vorläufige Programm für das Jubiläumsjahr vorgestellt. Zur geschäftlichen Hauptversammlung am 6. April 2019 kommen alle Vorstände der OWK-Ortsgruppen nach Eppertshausen. Mit dem Odenwälder Shanty-Chor im Oktober kommt eine bekannte Musical-Gruppe in die Bürgerhalle. Ein Weihnachtskonzert mit dem Mandolinenorchester bildet dann den Abschluss des Jubiläumsjahres. Nach eineinhalb Stunden konnte die Versammlung beendet werden.








Pfingstzeltlager OWK in Neudenau an der Jagst
Die Jugend des OWK Eppertshausen machte sich mit 71 Teilnehmern am Pfingstfreitag auf den Weg ins Pfingstzeltlager der Deutschen Wanderjugend nach Neudenau an der Jagst. Das diesjährige Motto waren die „90er“. Bei strahlendem Sonnenschein absolvierten samstags die verschiedenen Altersgruppen eine Rally und erfrischten sich anschließend im angrenzenden Freibad. Am Abend gab es ein Musikquiz passend zum Motto und anschließend Cocktails. Sonntags fand die Lagerolympiade statt, die aus verschiedenen Spielen der einzelnen Ortsgruppen bestand. Das Abendprogramm wurde aus Vorstellungen von jeder Ortsgruppe, die ebenfalls passend zum Motto „90er“ gestaltet. Beim Zelte Abbau montags machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, sodass wir die Zelte im strömenden Regen abbauen mussten. Trotz des Wetterumschwungs hatten alle viel Spaß und freuen sich schon auf das nächste Jahr.















Kanufahrt der OWK-Jugend auf der Nidda

Am 3. Juli machten sich 26 kleine und große OWKler auf den Weg Richtung Frankfurt, um gemeinsam im Kanu auf der Nidda zu paddeln. Ohne Verspätung ging es mit der S-Bahn nach Berkersheim und nach einer kurzen Einweisung und einer kleinen Übephase in die Boote, um in 3er und 4er Kanadiern stromabwärts Richtung Bonames zu paddeln. Bei zunächst schönstem Wetter gab es auf der dicht bewachsenen Strecke eine Menge entdecken. Neben einer ganzen Reihe von Entenfamilien, Schildkröten und einem Eisvogel, scheuchte ein Boot sogar eine Bisamratte in der Waldstrecke auf. Kurz vor dem Ziel begann es leicht zu nieseln, was der Freude am Paddeln aber nicht im Wege stand. Gerade als das letzte Boot aus dem Wasser gezogen war, überraschte ein Wolkenbruch die Gruppe, die sich aber in einen überdachten Biergarten retten konnte. Das Timing war perfekt. Nach einer ausgedehnten Mittagspause ging es mit der Bahn zurück.











Pfingstzeltlager in Eberbach
Das diesjährige Pfingstzeltlager der Deutschen Wanderjugend fand in Eberbach Itterhof statt. Der OWK Eppertshausen stellte mit 70 Teilnehmern die stärkste Ortsgruppe. Unter dem Motto "Minions" bereiteten die verschiedenen Ortsgruppen zahlreiche Spiele und Aktivitäten vor. Am Samstag, 14. Mai 2016, dem Tag des Wanderns, veranstalteten die Organisatoren eine Waldrallye, an der alle Ortsgruppen teilnahmen. Zum Abschluss dieses erfolgreichen Tages gab es von jeder Ortsgruppe einen Cocktailstand mit mehreren Cocktails. Auch in diesem Jahr fand sonntags die Lagerolympiade statt, an der jede Ortsgruppe mehrere Spiele anbot. Das bunte Abendprogramm gestalteten die Teilnehmer mit viel Musik und Tanz. Das wechselhafte und kühle Wetter machte uns beim Zelte abbauen montags leider einen Strich durch die Rechnung. Das tat der Stimmung unserer Gruppe aber keinen Abbruch, da wir die ganze Zeit sehr viel Spaß miteinander hatten und uns schon auf das Zeltlager im nächsten Jahr freuen!








Zwei Segelteams trotzen allem Wetter

Die Segelfreizeit des Odenwaldklubs Eppertshausen wird für die Teilnehmer noch lange in guter Erinnerung bleiben. Schon der erste Tag, nach entspannter Fahrt in die holländische Metropole Amsterdam verlief reibungslos. Die beiden Zweimastsegler, die „Marie Galante“ und die „Bisshop van Arkel“ lagen an der Mole im Hafenzentrum. Sie konnten rasch beladen und die kleinen Kajüten bezogen werden. Nur wenige Wegeminuten vom Liegeplatz entfernt, spielte sich dann ein tolles Ereignis ab. Hier segelten die Giganten der Weltmeere an uns vorbei. Drei- und Viermaster, vollgetakelt, mit Kadetten auf den Rahen stehend präsentierten sich dem staunenden Publikum. Nur alle fünf Jahre hat man die Gelegenheit die „Sail Amsterdam“ zu bestaunen. Am nächsten Tag hatten die beiden Mannschaften dann die Gelegenheit, die teils harte Wirklichkeit der „christlichen Seefahrt“ kennen zu lernen. Seile, Leinen, Taue und Niederholer wurden erklärt, Knoten und Halbschläge geübt, um recht bald die Kommandos selbstständig durchzuführen. Dann ging es hinaus, durch die große Schleuse auf das Markermeer. Heftiger ungünstiger Wind, kurze Regenschauer zwangen zu einer Kursänderung. In Lelystad, einer neuen, auf dem Reisbrett geplanten Stadt wurde fest gemacht. Sturm peitschte durch den Hafen und zwang zu einem unfreiwilligen Ruhetag. Dieser wurde genutzt um die historische Werftanlage und das Schiffsmuseum „Bataviawerft“ zu besuchen. Der gesunkene Dreimaster Batavia, der Stolz der niederländisch-ostindischen Handelgesellschaft, wurde nach alten Plänen originalgetreu nachgebaut. Am nächsten Morgen hieß es Leinen los, alle Segel hoch, hinaus auf das Ijsselmeer. Kreuzen, halsen, Segel je nach Wind vieren oder beiholen – Langeweile kam nicht auf. Dazwischen in der Kombüse das Essen für die Mannschaft richten, bei Schräglage und Wellengang kein leichtes Unterfangen. Die gewaltige Abschlussschleuse, die das Binnenmeer von der Nordsee trennt wurde passiert. Das schöne Städtchen Harlingen begeisterte uns mit seinem traditionellen Heringsfest. Auf die Westfriesische Insel Terschelling lag der Kurs. Vorbei an Seehundbänken und mit vielen Segelmanövern bedingt durch Strömung, Wind und Untiefen machte die kleine Odenwälder Armada im Hafen fest. Es war nicht immer einfach durch den Gezeitenhub das Ufer oder das Schiffsdeck zu erreichen. In nur wenigen Stunden gab es im Wattenmeer über 2 Meter Höhenunterschiede. Abends wurde in geselliger Runde Musik gemacht, Karten gespielt und über das erlebte geklönt. Die kleine Insel Vlieland war letzte Station des Segeltörns. Dieses autofreie Eiland wurde mit original holländischen Viets erradelt. Weite Sandstrände, Naturschutzgebiete mit seltenen Vögeln luden zum Verweilen ein. Auch die Spezialitäten, vom Matjes bis hin zu frittierten Scholle wurden reichlich probiert. Am Sonntagmorgen wurden nochmals alle Segel gesetzt. An Bord herrschte rege Betriebsamkeit. Kajüten räumen, alles verstauen und packen, dazwischen noch ein paar Wenden und unser Zielhafen kam rasch näher. Zum letzten Mal alle Segel verpacken, die Taue aufschießen und schon legten wir an. Die Gepäckkette über drei Schiffe bis zum Laderaum unseres Reisebusses funktionierte einwandfrei und schon nach einer knappen halben Stunde rollte dieser in Richtung Heimat. Was bleibt, ist die Erinnerung an eine schöne Freizeit in zwei gut funktionierenden und harmonischen Segelteams, mit langanhaltenden Erinnerungseffekt.








Neues Jugendleiterteam im Odenwaldklub

Am 23.01.2015 wurde der Jugendvorstand des Odenwaldklubs Eppertshausen neu gewählt. Nach 16 Jahren gab die bisherige Jugendleiterin Katja Berker ihr Amt als Leiterin gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Alexander Groh ab. Beide arbeiten künftig in den nächsten zwei Jahren als Beisitzer im Vorstand mit, um die neuen Jugendvorstandsmitglieder in der ersten Zeit noch etwas zu unterstützen. Als neues Team treten nun Katharina Euler (Jugendleiterin), Annika Murmann (stellvertretende Jugendleiterin) Inka Bourhofer und Maximilian Reinecke (Beisitzer) ihr Amt an. Das bisherige Rechnerteam Diana Müller (Kassenwartin), Dagmar Murmann und Irmtrud Schledt (Kassenprüferinnen) bleibt weiterhin aktiv im Jugendvorstand.








Mit Kartoffelaktion für den Jugendpreis beworben

Einen Bericht über die Kartoffelaktion im letzten Jahr könnt ihr hier als PDF-Datei öffnen. Mit diesem Bericht hat sich die OWK-Jugendgruppe für den Jugendpreis beworben.


kartoffeltage-bewerbung.pdf [1.431 KB]




Die fleißigen Helfer bei der Kartoffelernte Der Lohn der Arbeit




Kartoffelernte OWK-Jugend

Am 13.09. war es soweit, die selbstgepflanzten Feldfrüchte der OWK-Jugend konnten geerntet werden. Wie bereits bei den ersten zwei „Kartoffelaktionen“ zum Acker bestellen, Pflanzen und Aufhäufeln blieb den fleißigen Teilnehmern auch beim dritten Einsatz im Feld der Wettergott treu und die Kartoffeln konnten zwar in Gummistiefeln aber trockenen Fußes den Weg in die Jutesäcke finden.

Nach kurzer Einweisung zum richtigen Gebrauch des Werkzeuges und nachdem kleine Tiere wie Weinbergschnecken und ein kleiner Salamander sicher aus dem Weg geräumt waren, konnte die große Ernte beginnen. Mehr als zwanzig Helfer schwangen die Hacken und Mistgabeln, lasen Kartoffeln aus dem Boden und füllten nach und nach Eimer um Eimer und Kartoffelsack um Kartoffelsack. Vor allem die Kleinsten staunten nicht schlecht, wie viele Kartoffeln aus ursprünglich einer einzigen Saatkartoffel herangewachsen waren. Aus ehemals 50 kg Kartoffeln der Sorten Quintas und Annabella, die der OWK-Jugend dankenswerterweise durch den Garten-Heimtier-Fachmarkt-Tüncher kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, konnte bereits das Zehnfache an Ernte eingebracht werden. Ein Drittel des Feldes wartet noch auf die Ernte durch die Teilnehmer, die am vergangenen Wochenende verhindert waren. Insgesamt waren mehr als 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in die Feldarbeit involviert.

Zum Abschluss gab es für alle fleißigen Helfer Kartoffelsuppe. Das Stockbrotfeuer musste leider aufgrund der feuchten Witterung ausfallen, da das Kartoffelkraut durch den vorherigen Regen nicht anzuzünden gewesen wäre.

Nun heißt es Rezepte austauschen, um das braune Gold in Salzkartoffeln, Bratkartoffeln, Chips und Pommes zu verwandeln. Der Vorrat wird eine Weile reichen.





Kartoffel-Aktion der OWK-Jugend

Trotz der langen Trockenperiode haben sich die Kartoffelpflanzen prächtig entwickelt. Aber neben der Frucht haben sich die Wildkräuter breitgemacht. Am Samstagmorgen (05.07.) machten sich die Kinder, unterstützt von ihren Eltern, ans Werk dem Wildwuchs Einhalt zu gebieten. Bewaffnet mit Harken und Rechen wurden die Reihen angehäufelt, und nach gut eineinhalb Stunden war das Werk vollbracht. Kaum hatte die Gruppe das Feld geräumt setzte der Regen ein, der so dringend von Nöten war.






OWK-Jugend geht als Gewinner des diesjährigen Pfingstzeltlagers hervor

Auch beim 41.Pfingstzeltlager der Deutschen Wanderjugend durfte die OWK-Jugend aus Eppertshausen nicht fehlen. Die diesjährige Freizeit stand für die Teilnehmer ganz im Zeichen von Rekorden und Gewinnen. Als erstes brach das Pfingstwochenende wohl in Sachen Hitze alle Rekorde seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Glücklicherweise verfügte das Ziel der Gruppe, ein Jugendzeltplatz in Neudenau an der Jagst, über ein eigenes Freibad, das häufig und dankbar genutzt wurde. Gleichzeitig brachen die Anmeldezahlen für die Freizeit alle Rekorde. Schon nach kurzer Zeit war der bestellte Reisebus überbucht und bei 80 Anmeldungen musste der Jugendvorstand das erste Mal ein Anmeldestopp verhängen.
Gemeinsam ging es am 06.06. dann mit dem Bus und einigen PKWs auf an die Jagst, um dort gemeinsam mit anderen Gruppen der Deutschen Wanderjugend aus Groß-Umstadt, Dieburg, Reichelsheim, Hardheim und Höchst gemeinsam ein paar ereignisreiche Tage zu verbringen. Das Wochenende stand ganz unter dem Motto der DWJ im Jahr 2014 „Leben im Wald früher und heute“. Unter diesem Thema wurden am nächsten Vormittag zahlreiche Bastelprojekte angeboten. In den einzelnen Ortsgruppen wurden unter anderem Insektenhotels, Fliegenpilze aus Holz und Filz, Schnitzwerk, Tiere aus Papprollen, Tiere aus Tontöpfen und dekorative Anhänger aus Holz und Draht gebastelt, eine weitere Gruppe machte sich mit GPS-Geräten auf zur Schnitzeljagd.
Auch das Abendprogramm stand ganz unter dem Lagermotto. Unterschiedlichste Vorträge mit und ohne Mitwirkung des Publikums sorgten für einen kurzweiligen Abend, bevor das Lagerfeuer abermals entzündet wurde. Der Pfingstsonntag setzte dem Hitzerekord die Spitze auf. Die häufigsten Fragen des Tages, die minütlich über den Platz schallten „Habt ihr genug getrunken?“, „Wo ist Dein Sonnenhut?“ und „Hast Du Dich auch eingecremt?“
Der großen Hitze zum Trotz starteten alle Teilnehmer bei zahlreichen Wasserspielen zur großen Lagerolympiade. Alle Teilnehmer traten in ihrer jeweiligen Altersgruppe gegeneinander an. Am Abend folgte dann die Siegerehrung. Die Eppertshäuser Gruppen konnten einen ersten, zweiten und dritten Platz für sich gewinnen.
Und das war bei weitem nicht alles. Die Jugendleiterin Katja Berker hatte Anfang des Jahres zur Bewerbung des Jugend- und Familienpreises der Deutschen Wanderjugend einen bebilderten Bericht der eigenen Ortsgruppe über Aktivitäten und Projekte in Sachen Brauchtumspflege und Naturschutz in den Jahren 2012 und 2013 eingereicht. Ganz überraschend nutzte der Jugendvorstand der DWJ den Rahmen des Zeltlagers zur Verleihung des Preises, deren ersten Platz wir vor den Ortsgruppen Hardheim und Groß-Umstadt für uns gewinnen konnten. Dies brachte uns ein Fördergeld in Höhe von 500 € für die Jugendarbeit ein. Das wurde nach dem bunten Lagerzirkus am letzten Abend gemeinsam bei Stockbrot und Lagerfeuermusik gebührend gefeiert. So klang der letzte gemeinsame Abend gemütlich aus. Auf dem Rückweg im Bus am Pfingstmontag konnte man so einige müde Erwachsene sehen, während die Kinder und Jugendlichen die zweistündige Fahrt zum Teil bis zum Eppertshäuser Ortsschild singenderweise verbrachten und bereits über das Pfingstzeltlager im nächsten Jahr diskutierten.








Mit den Kindern Kartoffeln gepflanzt

Zum ersten von mehreren Aktionstagen trafen sich die Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern am Samstag auf dem Kartoffelfeld an der Urberacher Straße. Der ehemalige Garten lag seit einigen Jahren brach und musste erst einmal gründlich bearbeitet werden. Sebastian Steinmetz hatte mit seinem Traktor die Fläche umgepflügt, über die anschließend eine Motorfräse noch mehrere Runden zog. Schwer bewaffnet mit Hacken, Rechen und Spaten schickten sich über 30 Helfer an das Feld von Wurzeln, Steinen und diversen Hinterlassenschaften zu säubern. Berge von störenden Grasnarben türmten sich nach dieser Prozedur am Feldrain auf. Pflöcke wurden in das Erdreich eingetrieben, die Richtschnur angelegt und dann begann das eigentliche Kartoffel legen. In kurzen Abständen wurden Löcher gehackt, die dann von den Kindern mit der Setzkartoffel behutsam bestückt wurden. Das war vor allem die Arbeit der Kleinsten, die sichtlich Freude daran hatten. Die Vertiefungen wurden planiert und nach fast drei Stunden konnte die Pflanzaktion kurz vor dem angekündigten Regen mit einem kleinen Umtrunk abgeschlossen werden. In den nächsten Tagen, wenn sich die Blätter an der Oberfläche zeigen, werden die Kartoffeln angehäufelt und das störende Wildkraut beseitigt. Bis dahin hoffen alle Mitwirkende auf gutes Wetter für ihre braune Knolle.








Das braune Gold - wo kommt nur die Knolle her?
Die Kinder des Odenwaldklubs kultivieren die Pommes und „Quellde“

Sie ist von fast keinem Mittagstisch wegzudenken. Ob als Pommes, Kartoffelbrei, Pfannkuchen, Chips oder Salat - die Kartoffel begleitet uns fast jeden Tag zu unseren Speisen. In fast jedem Garten oder auf den Feldern rund um die Gemeinde war sie früher in Eppertshausen anzutreffen und ergänzte den Speiseplan in verschiedenster Weise. Aber wie so vieles verschwand die braune Knolle zusehends, Ackerfläche wurde Bau- und Industrieland, der Anbau unrentabel. Nur noch auf großen Flächen lohnte sich der aufwändige Anbau. Und damit verschwindet der Anbau dieses Grundnahrungsmittel aus unserem Gesichtsfeld und unserem Bewusstsein.
Nachdem der Tag rund um den Apfel 2012 eine sehr große Resonanz fand, hat sich der Odenwaldklub für seine jungen Mitglieder in diesem Jahr eine besondere Aktion vorgenommen. Auf einem ehemaligen brachliegenden Gartengelände an der Urberacher Straße wird der Verein mit den Kindern die Kartoffel setzen und die Nachtschattengewächse bis zur Ernte begleiten. Das Brachgelände ist bereits gemäht, und in den nächsten Tagen wird es umgepflügt.
Ab diesem Zeitpunkt beginnt nun die eigentliche Arbeit. Am 10. Mai um 10.00 Uhr soll das Feld gemeinsam von störenden Wurzeln und Gras befreit, die Claims aufgeteilt, die Pflanzlöcher gegraben und die Setzkartoffeln gelegt werden. Hierzu sind die Eltern mit den Kindern und Jugendlichen für die händige Arbeit mit geladen, um mit Spaten und Rechen die Grundlagen für die spätere Ernte zu schaffen. Der Treffpunkt ist Fa. Kanal-Müller, Röntgenstraße 3. An einem weiteren Wochenende, wenn die Pflanzen schon ordentlich treiben, werden die Reihen gehäufelt und nach Bedarf noch kleiner Arbeiten, wie das lustige Kartoffelkäferlesen durchgeführt.
Im Herbst, wenn das Kartoffelkraut dann dürr wird, werden wir das braune Gold dann aus der Erde holen. Mit einem traditionellen Kartoffelfeuer und einem dazu passenden Abschlussessen mit den eigenen Kartoffeln werden wir diese Aktion beenden. Die Kinder können dann ihre ersten eigenen Kartoffeln mit nach Hause nehmen.








Ein Filmmusikkonzert der besonderen Art begeisterte die Zuhörer

Der Kinder- und Jugendchor des Gesangvereins Liederkranz Zellhausen und das Jugendorchester den Odenwaldklubs Eppertshausen, beide von Katja Berker geleitet, taten sich mit der Bläserklasse der Freien Schule Zellhausen Seligenstadt, geleitet von Angela Groh, zusammen, um dem Publikum eine Reise durch Hollywood zu bieten.
Am vergangenen Sonntag begeisterten die kleinen Künstler die Zuhörer in der Bürgerhalle von Zellhausen und trugen viele bekannte Melodien aus Film und Fernsehen vor.
Gassenhauer wie Biene Maja, Pippi Langstrumpf, das Dschungelbuch und Mary Poppins wurden ebenso wie bekannte ABBA-Melodien vorgestellt. Auch Melodien aus der Titanic, Fluch der Karibik und James Bond erklangen in der Bürgerhalle.
Zum Abschluss boten alle drei Ensembles ein gemeinsames Lied aus dem König der Löwen.
Zur Musik gab es für das begeisterte Publikum außer Kaffee und Kuchen, wie sollte es bei einem Filmmusikkonzert auch anders sein, natürlich Popcorn.






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