Veranstaltungen 2018

Datum / Ort / Uhrzeit: Thema: Bemerkung:
     
Januar-April 2018 Monitoring eines Durchganges an der Amphibienleiteinrichtung an der K 180, Eppertshausen - Messel Jürgen Reinecke
     
Februar bis August 2018 Betreuung und Dokumentation des Storchenbrutpaares im Biotop "In den Stöcken" Jürgen Reinecke
     
10. März 2018 Naturschutzwartetreffen von 10:00 - 14:00 Uhr in Eppertshausen 2017 zum Thema: Zukunft der Wandervereine Im Haus der Vereine in Eppertshausen.
     
10. März 2018 Erste Exkursion in Eppertshausen um 14:00 Uhr "Schutzgebiete in Eppertshausen" Manfred Hechler
     
15. September 2018 Wir besuchen das Naturschutzzentrum in Wetzlar, mit anschließender Exkursion in ein Naturschutzgebiet bei Wetzlar Manfred Hechler








Störche 2018








In den Morgenstunden des 12. April ist an der K180 eine Kiefer auf Höhe der Amphibienleitanlage umgestürzt. Die Straße war bis zur Räumung voll gesperrt. Es kam glücklicherweise zu keinen Verkehrsschäden, ob die Amphibien-Leitanlage beschädigt wurde, war vor der Räumung des Baumes noch nicht ersichtlich. Nachdem die Straße geräumt war, sah die Leiteinrichtung in Richtung Eppertshausen so aus. Wir hoffen, dass die Reste der Baumkrone möglichst schnell von der Amphibienalage entfernt werden. Sichtbare Schäden waren an der Anlage nicht feststellbar.




Biotop "In den Stöcken" wieder mit Wasser gefüllt

Nach den tagelangen Regenfällen im Dezember und im Januar sind die Flachwasserzonen im Biotop "In den Stöcken" wieder gut gefüllt. Das Wasser steht bis zum Überlaufrohr - mehr geht nicht. Die Amphibien können zum Ablaichen kommen - der Storch ist auch schon da. Am 12.03.2018 wurde im Rahmen der Wegesicherung von der Gemeinde die Fällung einer alten, zum Teil morschen Weide am Biotop "In den Stöcken" veranlasst. Die Naturschützer vom Odenwaldklub kümmern sich um eine Nachpflanzung. Nach der Baumfällung wurde das Holz auch gleich von der beauftragten Firma abtransportiert.








Webcam-Foto von 2015

Storchen-Webcam- Münster

Auch in diesem Jahr können Storchenfreunde wieder live das Balz-, Brut- und Aufzuchtverhalten der Vögel beobachten. Möglich macht das die Webcam der HSE, die 2009 in Kooperation mit der Gemeinde Münster installiert wurde und die jetzt wieder auf Aufnahme steht.

Hier der Link zur Entega-Webkamera:

https://www.entega.ag/engagement/storchencam/?no_cache=1

Nach der Anwahl gelangen Sie zur Homepage des Nabu Münster. Von dort können Sie direkt zur webcam schalten.











Jäger und Beute - hier stimmen allerdings die Größenverhältnisse nicht. Junge, kleine Ringelnatter mit ausgewachsenem Teichfrosch befanden sich beim Monitoring im Sammeleimer








Störche 2017

Storchentagebuch 2017 „In den Stöcken“

Die folgenden Daten beziehen sich auf längere Verweildauern der Störche auf dem Horst. Alle Datumsangaben können um einige Tage differieren.

03. Februar 2017 - Störche öfter auf Horst gesichtet.

10. Februar 2017 - Storch auf Horst, rechts beringt.

12. Februar 2017 - Storch auf Horst, unberingt.

❖ Es handelt sich vermutlich um das Storchenpaar aus dem Vorjahr. Der Ringcode konnte bisher noch nicht abgelesen werden. Das Paar muss von Beginn an den Horst gegen andere Storchenkonkurrenten verteidigen, was ihnen bisher erfolgreich gelingt.

17. Februar 2017 - Die Beringung des männlichen Storches konnte abgelesen werden. Es handelt sich um den Vorjahresstorch. Das Storchenpaar kopuliert fleißig und baut am Horst weiter.

11.-13. März 2017 - Unsere Störche beginnen mit dem Brutgeschäft. Das weibliche Tier legt jetzt an bis zu drei Tagen Eier. Beide Störche wechseln sich beim Brutgeschäft ab und das Gelege bleibt maximal 15 Minuten bei den derzeitigen Temperaturen unbesetzt. Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, ist mit dem Schlüpfen der ersten Jungstörche um Ostern herum zu rechnen (Brutdauer 30 bis 33 Tage). Bis die Jungstörche von unten zu beobachten sind, vergehen noch einmal bis zu drei Tagen.

24. März 2017 - Ruhiges Brutgeschäft im Horst. Gelegentlich müssen durchziehende Fremdstörche in der Nähe des Horstes durch Drohgebärden und lautes Klappern vertrieben werden.

21. April 2017 - Der erste Jungstorch wurde im Horst beobachtet. Wenn die Altstörche im Horst stehen, kann der Jungstorch für wenige Sekunden den Kopf hochstrecken, da das aber noch sehr anstrengend für ihn ist, fällt der Kopf gleich wieder zurück in den Horst.
Für die Elternstörche beginnt jetzt eine anstrengende Zeit. Während ein Storch immer im Horst sein muss, um die Jungstörche warm zu halten (hudern) und zu beschützen, schafft der andere Storch Nahrung für die Jungstörche heran. Bei diesen Tätigkeiten wechseln sich die Elternstörche regelmäßig ab. Nach ungefähr 60 Tagen werden die Jungstörche flügge.
Hoffen wir, dass die Jungstörche gesund und munter aufwachsen.

26. April 2017 - Mittlerweile sind, wenn man Glück hat, drei Jungstörche im Horst zu sehen.

24. Mai 2017 - Leider ist ein Jungstorch gestorben. Der Grund ist unbekannt.

31. Mai 2017 - Die überlebenden beiden Jungstörche wurden beringt. Damit sind sie für ihr weiteres Leben zu identifizieren, falls ihr Ringcode abgelesen und bei der Vogelwarte nachgefragt wird.

26. Juni 2017 - Der erste Jungstorch ist flügge und hat den Horst zu einem ersten Ausflug verlassen, der zweite Storch wird bald folgen. Dann kommen die Jungstörche nur noch selten zum Horst, meistens zum Übernachten. Ende August Anfang September verlassen uns die Jungstörche und ziehen ins Winterquartier. Die Altstörche folgen wenige Wochen später.

Flug ins Winterquartier - 32. Kw: Jungstörche, 36./37. Kw: Altstörche - Wenige Störche verweilen noch in unserer Gegend. Es muss abgewartet werden, ob diese Störche noch in ihr Winterquartier fliegen oder eventell bei uns überwintern.








Beringung der Jungstörche 2017

Nachdem noch in der Vorwoche leider ein Jungstorch verstarb, den Grund kennen wir nicht, konnte am 31. Mai die Beringung der verbliebenen zwei Jungstörche auf dem Horst im Biotop "In den Stöcken" erfolgen. Mit Hilfe eines Hubwagens mit Arbeitskorb der Nachbargemeinde Münster, konnte der Eppertshäuser Storchenhorst in 8 Meter Höhe durch den Beringer mühelos erreicht werden. Durch die Aktivitäten in der Nähe und am Storchenmast wurde der darauf befindliche Elternstorch vertrieben, er schaute sich das nachfolgende Geschehen im Fluge aus der Luft an. Im Horst zeigte sich dieses Bild der Jungstörche, die sich jedoch kurz darauf tot stellten (Akinese). Die Jungstörche sind in dieser Situation völlig unbeweglich. Der Groß-Umstadter Beringer Klaus Hillerich konnte mit der Beringung beginnen. Die Akinese hält bei den Jungstörchen ca. bis zur sechsten Lebenswoche an, danach versuchen sie sich durch hacken mit dem Schnabel zu wehren. Deshalb versucht man die Jungstörche möglichst innerhalb der ersten sechs Wochen zu beringen. Die Kennzeichnungsringe haben jeder einen eigenen Code, sodass jeder beringte Storch bei Wiederablesung durch die zuständige Vogelwarte identifiziert werden kann. Die Ringe bestehen aus Kunststoff und werden über einen Klickverschluss den Störchen schmerzfrei an einem Bein angebracht (in ungeraden Jahren wird am linken Bein beringt und an geraden Jahren am rechten Bein). Unsere Jungstörche tragen ihren Ring also am linken Bein. Nach der Beringung dauert es unterschiedlich lange Zeit bis das Totstellen (Akinese) der Tiere endet. Der größere der Jungstörche war sofort nach der Beringung wieder aktiv und munter, beim zweiten, etwas kleineren Jungstorch dauerte es fast eine halbe Stunde bis er wieder aktiv wurde. Als die Beringung beendet war und der Hubwagen sich entfernt hatte, kam auch sofort ein Altstorch zum Horst zurück, der das Geschehen die ganze Zeit aus der Luft beobachtet hatte. Die Störung am Horst durch die Beringung dauerte eine Viertelstunde, dann war auch für die Storchenfamilie der Alltag wieder eingekehrt.








Natur des Jahres 2018

Titel : Art : Kontakt : Foto :(Aus urheberrechtlichen Gründen werden nur vereinseigene Fotos verwendet, wenn vorhanden)
Vogel des Jahres Der Star (Sturnus vulgaris) Naturschutzbund Deutschland (NABU) - http://www.nabu.de  
Wildtier des Jahres Die Wildkatze (Felis silvestris) Schutzgemeinschaft Deutsches Wild - http://www.sdwi.de  
Wildbiene des Jahres Gelbbindige Furchenbiene (Halictus scabiosae) Arbeitskreis Wildbienen-Kataster, c/o Hans Richard Schwenninger, Goslarer Straße 53, 70499 Stuttgart, info@wildbienen-kataster.de  
Reptil / Lurch des Jahres Der Grasfrosch (Rana temporaria) Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde - http://www.dght.de
Fisch des Jahres Der Dreistachlige Stichling (Gasterosteus aculeatus) Deutscher Angelfischerverband (DAFV), Weißenseer Weg 110, 10369 Berlin, Tel. 030-97104379, info-berlin@dafv.de  
Insekt des Jahres Die Gemeine Skorpionsfliege (Panorpidae) BFA Entomologie im NABU, c/o Werner Schulze, Samlandweg 15a, 33719 Bielefeld, Tel. 0521-336443, WSchulze@entomon.de  
Schmetterling des Jahres Der Große Fuchs (Nymphalis polychloros) BUND - NRW - http://www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de
Spinne des Jahres Die Fettspinne (Steatoda bipunctata) Arachnologische Gesellschaft e. V. - http://www.arages.de  
Weichtier des Jahres ? Die Neptunschnecke (Neptunea antiqua) Kuratorium Weichtier des Jahres -  
Das Höhlentier des Jahres Der Schwarze Schnurflügler (Tachypodoiulus niger) Verband für Höhlen und Karstforscher http://www.hoehlentier.de  
Gefährdete Nutztierrasse des Jahres Das Altwürtemberger Pferd Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. - http://www.g-e-h.de  
Baum des Jahres Die Esskastanie (Castanea sativa) Kuratorium Baum des Jahres - http://www.baum-des-jahres.de  
Blume des Jahres Der Langblättrige Ehrenpreis (Veronica longifolia) Stiftung Naturschutz Hamburg - Stiftung Loki Schmidt - http://www.stiftung-naturschutz-hh.de  
Orchidee des Jahres Das Torfmoos-Knabenkraut (= Torfmoos-Fingerwurz) (Dactylorhiza sphagnicola) Arbeitskreis Heimische Orchideen - http://www.orchideen-freunde.de  
Wasserpflanze des Jahres Die Stern-Armleuchteralge (Nitellopsis obtusa) Förderkreis Sporttauchen - http://www.foerderkreis-sporttauchen.de  
Pilz des Jahres Der Wiesen Champignon (Agaricus campestris) Deutsche Gesellschaft für Mykologie - http://www.dgfm-ev.de  
Flechte des Jahres Die Fransen-Nabelflechte (Umbilicaria cylindrica) Bryologisch-Lichenologische Arbeitsgemeinschaft für Mitteleuropa -  
Moos des Jahres Das Echte Apfelmoos (Bartramia pomiformis) Bryologisch-Lichenologische Arbeitsgemeinschaft für Mitteleuropa -  
Regionale Streuobstsorten des Jahres Ruhm aus Kelsterbach (Hessen) Landesgruppe Hessen des Pomologenverein (HE)  
Gemüse des Jahres Die Steckrübe oder Kohlrübe (Brassica napus ssp. napobrassica L) Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt - http://www.nutzpflanzenvielfalt.de  
Heilpflanze des Jahres Der Ingwer (Zingiber officinale) NHV Theophrastus - http://www.nhv-theophrastus.de  
Arzneipflanze des Jahres Der Andorn (Marrubium) Studienkreis "Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen",  
Giftpflanze des Jahres Der Rizinusbaum Botanischer Sondergarten Wandsbeck - http://www.botanischer-sondergarten.hamburg.de  
Staude des Jahres Die Taglilie (Hemerocallis) Bund der Staudengärtner - http://www.stauden.de  
Boden des Jahres Der Alpine Felshumusboden Boden des Jahres ist eine gemeinsame Aktion des Kuratoriums Boden des Jahres, der Aktionsplattform Bodenschutz (Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft, Ingenieurtechnischer Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V., Bundesverband Boden e.V.) und dem Umweltbundesamt. http://www.bvboden.de/aktuelles/boden-des-jahres  
Flusslandschaft des Jahres Die Lippe Naturfreunde Deutschlands - http://www.naturfreunde.de  




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