Großostheim)

„Fränkischer Rotwein Wanderweg“

Am Sonntag, den 25.11.2018 um 9 Uhr startet unser Bus von der Bürgerhalle zu einer herbstlichen Wanderung ins Maintal nach Chur Franken. Wir wandern in zwei Gruppen zwischen der Römerstadt Obernburg und dem Markt Großostheim im Bachgau.

Die Langwanderer (ca.19 km) beginnen die Wanderung in Obernburg. Nach einem kleinen Aufstieg führt uns die Wanderung durch den herbstlichen Laubwald in Richtung Norden. Nachdem wir zwischen abgeernteten Feldern und bunten Waldrändern ca.6 Kilometer gewandert sind kommen wir ins Lützeltal. Dies ist unsere erste Weinlage die wir durchwandern. Danach geht es weiter zu unserer Mittagsrast (Rucksackverpflegung) in eine geräumige Grillhütte die sich in einem alten Steinbruch befindet. Frisch gestärkt geht es nun weiter. An einem weiteren alten Steinbruch mit Schutzhütte vorbei, kommen wir nach ca.12 km an die nächste Weinlage, (Großostheimer Reischklinge) wir durchqueren diese und wandern am Wendelinshof vorbei zur dritten Weinlage unserer Wanderung (Harstall). Wir wandern durch den Weinberg und genießen den restlichen Weg zu unserem Ziel. Wanderführer sind Eva Weise und Dieter Weimer.

Die Kurzwanderung (ca.12km) beginnt am Mainufer der Handballhochburg Großwallstadt. Der Rotweinweg führt von hier 4km den Main entlang bis zur Niedernberger Seenplatte. Sie sind die Hinterlassenschaften des ehemaligen Kiesabbaus in Niedernberg. Nach 1km auf dem Uferweg, am See-Hotel vorbei, kommen wir an die „Honisch Beach“, Freizeitgelände am Badesee mit WC, zur Mittagsrast. (Rucksackverpflegung) Entlang des Silbersees kommen wir zur Brücke über die B469.

Der zweite Teil des Weges führt ohne Steigungen an den bewaldeten Hängen des Odenwaldes vorbei in Richtung Großostheim, Reiterhöfe und ein Golfplatz liegen am Wegesrand. Hier stärken wir uns kurz, bevor wir noch einen kurzen Ortskern-Rundgang anbieten. Zwei markante Gebäude stehen am Marktplatz, das Nöthigsgut mit Bachgaumuseum und die Peter und Paul-Kirche mit dem Tilman Riemenschneider Altar. Sehenswert auch der Alte Friedhof mit den Grabmälern der Familie Nöthig. An zwei über 500 Jahre alten Wehrtürmen kommen wir vorbei zu unserem Abschluss lokal „Weinhaus Becker“ am Marktplatz. Wanderführer sind hier Manfred und Marianne Hechler.

Wir laden alle Wanderfreunde zu einer schönen Herbsttour ein. Bis auf das Wetter ist alles geplant,

Der Fahrpreis beträgt für Mitglieder 10,50 €, Nichtmitglieder 16,00 €, Jugendliche und Schüler in Begleitung sind frei.

Anmeldungen bei Fam. Hechler Tel.35429 und Dieter Weimer Tel.6043325 oder über die Homepage OWK-Eppertshausen Bei der Anmeldung bitte Essen für Abschlusslokal vorbestellen.

Die Rückfahrt ist für ca. 18:00 Uhr geplant.




Hier die Speisekarte als PDF-Datei:

speisekarte-weinhaus-becker-2018.pdf [487 KB]











Am Sonntag (16.09.2018) fand der OWK-Familienausflug zur Vogelburg statt. Bei bestem Wetter starteten wir in Richtung Weilrod im Taunus. Dort angekommen erkundeten wir das Burggelände. Die Vogelburg bietet bereits seit 1981 zahlreichen Papageien Asyl, die von ihren Haltern abgegeben wurden. In den Volieren konnten wir Papageien unterschiedlichster Art bestaunen und füttern. In manchen Gehegen konnte man die Vögel sogar hautnah erleben und sie, wenn sie es denn wollten, auf den Arm nehmen oder streicheln. Während des Rundgangs galt es, Ausschau nach Informationstafeln zu halten, denn es gab eine Rallye mit Fragen zu den verschiedenen Tieren. Nach einem gemeinsamen Picknick besuchten wir zum Abschluss noch die Papageien-Schule, wo wir zum Beispiel ein spannendes Fußballspiel und waghalsige Drahtseil-Künste der Vögel zu sehen bekamen.






Im Berner Oberland

Hochgebirgswanderung des Odenwaldklubs im Berner Oberland

Auf schmalen Pfaden rund um Eiger, Mönch und Jungfrau

Es war noch dunkel am frühen Dienstagmorgen als die siebenköpfige Wandergruppe in zwei Autos nach Süden aufbrach. Die erfrischende Kühle des Morgens sollte ausgenutzt werden um die Hitze dieser Tage zu umgehen. Weil an der Schweizer Grenze war Raststopp, Kandersteg das Ziel der Fahrt. Dort nach fast 6 Stunden Fahrtzeit erwartete uns ein Wetterphänomen – es goss wie aus Eimern. Das bequeme Outfit wurde in wetterfeste Wanderbekleidung getauscht, der 15 Kg-Rucksack geschultert und ab ging es zum Bahnsteig. Über Spiez am Thuner See über Interlaken nach Meiringen mit der Regiobahn, und dann mit dem Postbus zum Endpunkt Rosenlaui, der kleinsten Stadt der Schweiz, zudem auch noch pünktlich. Petrus hatte ein baldiges Einsehen, schönstes Wetter gab es an dem einst so mondänen Kurhotel. Den Nachmittag nutzte die Gruppe mit einer Wanderung durch die nahegelegene Gletscherschlucht Rosenlaui, mit seiner beeindruckenden Tiefe, die über Jahrtausende von dem reisenden Gebirgsbach geformt wurde und heute zum Unesco-Weltnaturerbe zählt. Zum Abschluss des Tages überraschte ein hervorragendes 4-Gänge-Abendsoirèe mit dem Innertkirchener Jodelklub. Nach einem reichlichen Frühstück startete das Unternehmen Bärentrek, die Wanderung rund um die Jungfrauregion. Erst durch Nadelwälder, dann über Latschenhochweiden, bis in die karg bewachsenen Hochweiden führte der Weg stetig ansteigend. Von kurzen Trink- und Kleiderwechselpausen erreichten wir nach 600 Höhenmeter die Große Scheidegg (1928 m) und gönnten uns eine ausgiebige Mittagspause. Der lange Abstieg nach Grindelwald von über 1000 Höhenmeter unterhalb des gewaltigen Eigermassivs ging allen gewaltig in die Knochen. Das gellende Warngeschrei der Murmeltiere, die laut abbrechenden Gletscherteile und das Glockengeläut der Kühe und Ziegen begleiteten die Mannschaft auf dem Weg durch saftig grüne Almwiesen. Von Grindelwald brachte uns die Jungfrauzahnradbahn zum Alpengasthof Alpigien (1616 m) unserem heutigen Ziel. Bei schönstem Wanderwetter starteten wir am frühen Morgen auf den Eigertrail. Unterhalb der berühmten Eiger Nordwand zum Eigergletscher hinauf und zur gleichnamigen Station der Jungfraubahn führte der schmale Pfad. Gerastet wurde in der Blumenwiese, umschwärmt von Aurora- und Distelfalter. Das steile letzte Wegstück führte an den grandiosen Viertausendern von Mönch und Jungfrau vorbei, hinab zum bekannten Skiort Wengen. Von dort aus fuhren wir die letzte Wegstrecke nach fast 10 stündiger Wanderung mit der Zahnradbahn durch das Tal der 100 Wasserfälle nach Stechelberg (922 m). Im Alphof wurde das Quartier bezogen und mit einem typischen Röstiessen den erlebnisreichen Tag beschlossen. Stetig bergan ging es am Freitag. Wie die Wettervorhersage ankündigte, zogen dunkle Wolken auf, und es regnete sich ein. Leicht durchnässt erreichten wir am späten Nachmittag die Hochalm Rotstockhütte auf 2039 m Höhe. Statt warmer Dusche gab es lauwarmes Bier. Höhepunkt des Abends war eine spektakuläre Rettung einer abgestürzten Kuh mittels Helikopter. Am nächsten Morgen kam die Sonne wieder zum Vorschein und der Aufstieg zum höchsten Wanderpunkt, der Sefinenfugge auf 2612 m konnte in Angriff genommen werden. Unweit unter der Scharte querte einige Steinböcke unsere Route, kaum einen Steinwurf von uns entfernt. Ein sehr steiler Talweg aus Geröll und Schieferplatten mit einigen Bachdurchquerungen hinab ins Kiental verlangte größte Konzentration. In der Griesalpe erholte man sich bei Kaffee und Apfelstrudel und einem oppulenten Abendessen. Die eine hartnäckige Erkältung einer Teilnehmerin wurde das Restprogramm flexibel geändert. Auf Europas steilster Postbusstrecke mit 28% Steigung ging es durch eine atemberaubende Schlucht zurück an unseren Ausgangspunkt der Tour, nach Kandersteg. Von hier aus starteten wir zurück nach Eppertshausen und trafen noch rechtzeitig am Codigorofest ein und beschlossen eine tolle Hochgebirgswanderung.








Achtung

Bei Anmeldungen zu Mehrtagestouren nehmen Sie bitte Kontakt zu den jeweils genannten Wanderführern auf, da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind. Aus organisatorischen Gründen wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten.



OWK fährt 2019 zum Schneeschuhwandern ins Tannheimer Tal

Wer dachte in den zurückliegenden heißen Sommerwochen nicht manchmal an etwas Abkühlung, an kühlere, sonnige Wintertage mit herrlichem Pulverschnee. Noch ist der Sommer in vollem Gange, doch denken die Wanderführer des Odenwaldklub Eppertshausen, bei ihrer Tourenplanung für 2019, an eben diese besonderen Tage im Winter.

Auf Schneeschuhen, abseits vom Trubel der Skipisten, durch den Winterwald wandern, die Ruhe und das winterliche Panorama genießen und als erster seine Spuren in dem weichen, unberührten Schnee hinterlassen – das ist für Winteraktive und Naturfreunde ein grandioses Erlebnis. Das Wandern mit Schneeschuhen entwickelte sich in den letzten Jahren für Jung und Alt zu einer beliebten Alternative zum Skilaufen.

„Europas schönstes Hochtal“, das Tannheimer Tal in Tirol, wird vom 22.01. – 26.01.2019 Ziel der Schneeschuhfreizeit des Odenwaldklub Eppertshausen sein. Die abwechslungsreichen Naturlandschaften, dieses auf 1100 m gelegenen Hochtals, bieten dabei beste Möglichkeiten das Schneeschuhgehen als gemütliche, aber auch als abenteuerliche Sportart zu betreiben.

Geführte Schneeschuhwanderungen in die tief verschneite Winterlandschaft der Voralpen, aber auch idyllische Winterwanderungen auf sonnigen und geräumten Wegen, stehen auf dem Programm dieser Schneeschuhfreizeit.

Quartier beziehen wir in diesen Tagen im idyllischen, oberhalb von Nesselwängle gelegenen Hotel Berghof. Die Gesamtkosten für diesen 4-tägigen Erlebnisaufenthalt im Tannheimer Tal liegen bei ca. 325,- EUR für Mitglieder und 365,- EUR für Nichtmitglieder, zzgl. einem Einzelzimmerzuschlag in Höhe von 35,- EUR und anteiligen Fahrtkosten. Im Preis enthalten sind die Unterbringung im DZ (EZ) mit DU/WC, SAT-TV und kostenlosem WLAN, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, ein 4-gängiges Abendwahlmenü und freie Nutzung der Sauna. Zudem sind alle Eintritts-, Führungs- und Liftkosten, sowie die Leihgebühren für die Schneeschuhe im Preis enthalten.

Die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen Gründen begrenzt und wir bitten daher um eine rechtzeitige Anmeldung. Für weitere Informationen zu dieser Mehrtagesfahrt stehen Ihnen die beiden Wanderführer Bernhard Kraus, Tel. 06071 / 3 46 81 und Peter Noll, Tel. 06071 / 39 18 55 gerne zur Verfügung.






Störche 2018






Das Spielmobil des Odenwaldklubs aufgemöbelt

Es ist ein wenig in die Jahre gekommen, das Spielmobil des Odenwaldklubs Eppertshausen. Wind und Wetter und vor allem die Sonne haben der Farbe mächtig zugesetzt. Diese blätterte von der verzinkten Wand handflächengroß ab und ließ die einst schönen Motive kaum mehr erkennen. An mehreren Wochenenden wurde in Teamarbeit erst die alte Farbe entfernt und eine Grundierung aufgespritzt. Die verschiedenen Motive wurden aufgezeichnet und nun rückten die jungen Künstler an diese mit Farbe auszumalen. Dabei ging es mächtig zur Sache. Nicht nur die alten T-Shirts wurden in Mitleidenschaft gezogen. Hände und Haare wurden gleichermaßen in das Farbspiel mit einbezogen. Doch das Ergebnis der kleinen und größeren Künstler kann sich sehen lassen. Auch das Innenleben des Spielmobil wurde durchforstet und alte untaugliche Geräte entsorgt. Diese werden zeitnah durch neue ersetzt und ergänzt. Das Mobil, das auf eine gemeinsame Initiative des ehemaligen Gewerbevereins und des Odenwaldklubs Eppertshausen hergerichtet wurde soll an der Sonnenwendfeier am Freitag, 22. Juni präsentiert werden und zur Verfügung stehen.






Jäger und Beute - hier stimmen allerdings die Größenverhältnisse nicht. Junge, kleine Ringelnatter mit ausgewachsenem Teichfrosch befanden sich beim Monitoring im Sammeleimer









nach oben