Achtung

Geänderte Abfahrtszeit

Der Nibelungensteig - Von Ebersberg nach Hesselbach
Die vierte Etappe am 07.10.2018

Der Nibelungensteig beginnt in Zwingenberg an der Bergstraße und führt uns bis nach Freudenberg am Main.
Der erste Abschnitt von Zwingenberg bis Grasellenbach wurde 2008 eröffnet, 2010 wurde er verlängert bis Freudenberg am Main und hat eine Länge von 124 Kilometer, wobei etwa 4.000 Höhenmeter zu überwinden sind.
Wir wandern die vierte Etappe auf dem Nibelungensteig. Von Ebersberg aus geht es zum Himbächel-Viadukt
Der weitere Weg führt uns zum Ebersberger Felsenmeer mit 537 m dem höchsten Punkt der heutigen Wanderung. Das Ebersberger Felsenmeer ist nicht so groß, wie sein großer Bruder das Felsenmeer in Reichenbach, jedoch eine leichte Kletterei führt uns mitten durch.
Dem Nibelungensteig folgend kommen wir an der Gebhardshütte vorbei zum Eutersee. Im Sommer lädt er zu einem erfrischenden Bad ein.
Die Quellkirche in Hessisch-Schöllenbach war einst ein bedeutender Wallfahrtsort. Mitten im Ort überrascht uns das Ortsschild Badisch-Schöllenbach. Entlang des kleinen Baches führt die Grenze zwischen Hessen und Baden-Württemberg.
Der letzte Anstieg führt uns hoch nach Hesselbach zum Etappenziel dem Gasthof zum Grünen Baum.
Die Gesamtstrecke für die Langwanderer sind ca. 18 km und für die Kurzwanderer ca. 11 km.
Treffpunkt zur Abfahrt mit dem Bus ist um 8:30 Uhr (geänderte Abfahrtzeit) an der Bürgerhalle in Eppertshausen. Die Rückfahrt ist für 18:30 Uhr geplant. Die Fahrtkosten betragen 13,00 € für Mitglieder und 19,50 € für Gäste.
Kinder und Jugendliche können an unseren Wanderfahrten kostenfrei teilnehmen.
Für die anspruchsvolle Wanderung wird festes Schuhwerk und Stöcke empfohlen. Zur Mittagsrast ist Rucksackverpflegung angesagt.
Anmeldungen nehmen Paula und Ludwig Scharf Tel. 06071/34159, Anne und Peter Heß Tel. 06074/7280910 und Frank Wiemer Tel. 06071/302562 entgegen.
Zudem besteht auch die Möglichkeit sich auf unserer Homepage unter www.owk-eppertshausen.de. für diese Wanderung anzumelden.
Wanderfreunde, die zusammen mit dem OWK Eppertshausen die nähere Heimat erwandern und kennenlernen möchten, sind herzlich willkommen.
Der Herbst gehört mit zur schönsten Wanderzeit.



Das Himbächel Viadukt Das Ebersberger Felsenmeer mit 537 m der höchste Punkt An der Gebhardshütte vorbei zum Eutersee Die Quellkirche in Hessisch-Schöllenbach, einst ein bedeutender Wallfahrtsort






Am Sonntag (16.09.2018) fand der OWK-Familienausflug zur Vogelburg statt. Bei bestem Wetter starteten wir in Richtung Weilrod im Taunus. Dort angekommen erkundeten wir das Burggelände. Die Vogelburg bietet bereits seit 1981 zahlreichen Papageien Asyl, die von ihren Haltern abgegeben wurden. In den Volieren konnten wir Papageien unterschiedlichster Art bestaunen und füttern. In manchen Gehegen konnte man die Vögel sogar hautnah erleben und sie, wenn sie es denn wollten, auf den Arm nehmen oder streicheln. Während des Rundgangs galt es, Ausschau nach Informationstafeln zu halten, denn es gab eine Rallye mit Fragen zu den verschiedenen Tieren. Nach einem gemeinsamen Picknick besuchten wir zum Abschluss noch die Papageien-Schule, wo wir zum Beispiel ein spannendes Fußballspiel und waghalsige Drahtseil-Künste der Vögel zu sehen bekamen.






Im Berner Oberland

Hochgebirgswanderung des Odenwaldklubs im Berner Oberland

Auf schmalen Pfaden rund um Eiger, Mönch und Jungfrau

Es war noch dunkel am frühen Dienstagmorgen als die siebenköpfige Wandergruppe in zwei Autos nach Süden aufbrach. Die erfrischende Kühle des Morgens sollte ausgenutzt werden um die Hitze dieser Tage zu umgehen. Weil an der Schweizer Grenze war Raststopp, Kandersteg das Ziel der Fahrt. Dort nach fast 6 Stunden Fahrtzeit erwartete uns ein Wetterphänomen – es goss wie aus Eimern. Das bequeme Outfit wurde in wetterfeste Wanderbekleidung getauscht, der 15 Kg-Rucksack geschultert und ab ging es zum Bahnsteig. Über Spiez am Thuner See über Interlaken nach Meiringen mit der Regiobahn, und dann mit dem Postbus zum Endpunkt Rosenlaui, der kleinsten Stadt der Schweiz, zudem auch noch pünktlich. Petrus hatte ein baldiges Einsehen, schönstes Wetter gab es an dem einst so mondänen Kurhotel. Den Nachmittag nutzte die Gruppe mit einer Wanderung durch die nahegelegene Gletscherschlucht Rosenlaui, mit seiner beeindruckenden Tiefe, die über Jahrtausende von dem reisenden Gebirgsbach geformt wurde und heute zum Unesco-Weltnaturerbe zählt. Zum Abschluss des Tages überraschte ein hervorragendes 4-Gänge-Abendsoirèe mit dem Innertkirchener Jodelklub. Nach einem reichlichen Frühstück startete das Unternehmen Bärentrek, die Wanderung rund um die Jungfrauregion. Erst durch Nadelwälder, dann über Latschenhochweiden, bis in die karg bewachsenen Hochweiden führte der Weg stetig ansteigend. Von kurzen Trink- und Kleiderwechselpausen erreichten wir nach 600 Höhenmeter die Große Scheidegg (1928 m) und gönnten uns eine ausgiebige Mittagspause. Der lange Abstieg nach Grindelwald von über 1000 Höhenmeter unterhalb des gewaltigen Eigermassivs ging allen gewaltig in die Knochen. Das gellende Warngeschrei der Murmeltiere, die laut abbrechenden Gletscherteile und das Glockengeläut der Kühe und Ziegen begleiteten die Mannschaft auf dem Weg durch saftig grüne Almwiesen. Von Grindelwald brachte uns die Jungfrauzahnradbahn zum Alpengasthof Alpigien (1616 m) unserem heutigen Ziel. Bei schönstem Wanderwetter starteten wir am frühen Morgen auf den Eigertrail. Unterhalb der berühmten Eiger Nordwand zum Eigergletscher hinauf und zur gleichnamigen Station der Jungfraubahn führte der schmale Pfad. Gerastet wurde in der Blumenwiese, umschwärmt von Aurora- und Distelfalter. Das steile letzte Wegstück führte an den grandiosen Viertausendern von Mönch und Jungfrau vorbei, hinab zum bekannten Skiort Wengen. Von dort aus fuhren wir die letzte Wegstrecke nach fast 10 stündiger Wanderung mit der Zahnradbahn durch das Tal der 100 Wasserfälle nach Stechelberg (922 m). Im Alphof wurde das Quartier bezogen und mit einem typischen Röstiessen den erlebnisreichen Tag beschlossen. Stetig bergan ging es am Freitag. Wie die Wettervorhersage ankündigte, zogen dunkle Wolken auf, und es regnete sich ein. Leicht durchnässt erreichten wir am späten Nachmittag die Hochalm Rotstockhütte auf 2039 m Höhe. Statt warmer Dusche gab es lauwarmes Bier. Höhepunkt des Abends war eine spektakuläre Rettung einer abgestürzten Kuh mittels Helikopter. Am nächsten Morgen kam die Sonne wieder zum Vorschein und der Aufstieg zum höchsten Wanderpunkt, der Sefinenfugge auf 2612 m konnte in Angriff genommen werden. Unweit unter der Scharte querte einige Steinböcke unsere Route, kaum einen Steinwurf von uns entfernt. Ein sehr steiler Talweg aus Geröll und Schieferplatten mit einigen Bachdurchquerungen hinab ins Kiental verlangte größte Konzentration. In der Griesalpe erholte man sich bei Kaffee und Apfelstrudel und einem oppulenten Abendessen. Die eine hartnäckige Erkältung einer Teilnehmerin wurde das Restprogramm flexibel geändert. Auf Europas steilster Postbusstrecke mit 28% Steigung ging es durch eine atemberaubende Schlucht zurück an unseren Ausgangspunkt der Tour, nach Kandersteg. Von hier aus starteten wir zurück nach Eppertshausen und trafen noch rechtzeitig am Codigorofest ein und beschlossen eine tolle Hochgebirgswanderung.








Achtung

Bei Anmeldungen zu Mehrtagestouren nehmen Sie bitte Kontakt zu den jeweils genannten Wanderführern auf, da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind. Aus organisatorischen Gründen wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten.



OWK fährt 2019 zum Schneeschuhwandern ins Tannheimer Tal

Wer dachte in den zurückliegenden heißen Sommerwochen nicht manchmal an etwas Abkühlung, an kühlere, sonnige Wintertage mit herrlichem Pulverschnee. Noch ist der Sommer in vollem Gange, doch denken die Wanderführer des Odenwaldklub Eppertshausen, bei ihrer Tourenplanung für 2019, an eben diese besonderen Tage im Winter.

Auf Schneeschuhen, abseits vom Trubel der Skipisten, durch den Winterwald wandern, die Ruhe und das winterliche Panorama genießen und als erster seine Spuren in dem weichen, unberührten Schnee hinterlassen – das ist für Winteraktive und Naturfreunde ein grandioses Erlebnis. Das Wandern mit Schneeschuhen entwickelte sich in den letzten Jahren für Jung und Alt zu einer beliebten Alternative zum Skilaufen.

„Europas schönstes Hochtal“, das Tannheimer Tal in Tirol, wird vom 22.01. – 26.01.2019 Ziel der Schneeschuhfreizeit des Odenwaldklub Eppertshausen sein. Die abwechslungsreichen Naturlandschaften, dieses auf 1100 m gelegenen Hochtals, bieten dabei beste Möglichkeiten das Schneeschuhgehen als gemütliche, aber auch als abenteuerliche Sportart zu betreiben.

Geführte Schneeschuhwanderungen in die tief verschneite Winterlandschaft der Voralpen, aber auch idyllische Winterwanderungen auf sonnigen und geräumten Wegen, stehen auf dem Programm dieser Schneeschuhfreizeit.

Quartier beziehen wir in diesen Tagen im idyllischen, oberhalb von Nesselwängle gelegenen Hotel Berghof. Die Gesamtkosten für diesen 4-tägigen Erlebnisaufenthalt im Tannheimer Tal liegen bei ca. 325,- EUR für Mitglieder und 365,- EUR für Nichtmitglieder, zzgl. einem Einzelzimmerzuschlag in Höhe von 35,- EUR und anteiligen Fahrtkosten. Im Preis enthalten sind die Unterbringung im DZ (EZ) mit DU/WC, SAT-TV und kostenlosem WLAN, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, ein 4-gängiges Abendwahlmenü und freie Nutzung der Sauna. Zudem sind alle Eintritts-, Führungs- und Liftkosten, sowie die Leihgebühren für die Schneeschuhe im Preis enthalten.

Die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen Gründen begrenzt und wir bitten daher um eine rechtzeitige Anmeldung. Für weitere Informationen zu dieser Mehrtagesfahrt stehen Ihnen die beiden Wanderführer Bernhard Kraus, Tel. 06071 / 3 46 81 und Peter Noll, Tel. 06071 / 39 18 55 gerne zur Verfügung.






Störche 2018






Das Spielmobil des Odenwaldklubs aufgemöbelt

Es ist ein wenig in die Jahre gekommen, das Spielmobil des Odenwaldklubs Eppertshausen. Wind und Wetter und vor allem die Sonne haben der Farbe mächtig zugesetzt. Diese blätterte von der verzinkten Wand handflächengroß ab und ließ die einst schönen Motive kaum mehr erkennen. An mehreren Wochenenden wurde in Teamarbeit erst die alte Farbe entfernt und eine Grundierung aufgespritzt. Die verschiedenen Motive wurden aufgezeichnet und nun rückten die jungen Künstler an diese mit Farbe auszumalen. Dabei ging es mächtig zur Sache. Nicht nur die alten T-Shirts wurden in Mitleidenschaft gezogen. Hände und Haare wurden gleichermaßen in das Farbspiel mit einbezogen. Doch das Ergebnis der kleinen und größeren Künstler kann sich sehen lassen. Auch das Innenleben des Spielmobil wurde durchforstet und alte untaugliche Geräte entsorgt. Diese werden zeitnah durch neue ersetzt und ergänzt. Das Mobil, das auf eine gemeinsame Initiative des ehemaligen Gewerbevereins und des Odenwaldklubs Eppertshausen hergerichtet wurde soll an der Sonnenwendfeier am Freitag, 22. Juni präsentiert werden und zur Verfügung stehen.






Jäger und Beute - hier stimmen allerdings die Größenverhältnisse nicht. Junge, kleine Ringelnatter mit ausgewachsenem Teichfrosch befanden sich beim Monitoring im Sammeleimer









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