Auf dem Nibelungensteig durch den Hessischen/Badischen und Bayerischen Odenwald
Die fünfte Etappe am 13.10.2019


Der erste Abschnitt des Nibelungensteiges wurde 2008 eröffnet. Von Zwingenberg über Lindenfels nach Grasellenbach über 40 km und 1600 Höhenmeter. 2010 wurde der Nibelungensteig verlängert bis Freudenberg am Main und hat eine Länge von 124 km, wobei etwa 4.000 Höhenmeter zu überwinden sind.
Wir wandern die fünfte Etappe auf dem Nibelungensteig von Hesselbach nach Kirchzell. Zuerst gelangen wir zu einer Rekonstruktion eines römischen Wachpostens mit Palisaden.
Der weitere Weg führt uns den Grenzsteinen folgend am Hesselbacher Tor vorbei, zum Dreiländerstein. Dieser 1,3 m hohe dreieckige Stein markiert die Landesgrenze seit 1837 Großherzogtum Hessen, Großherzogtum Baden und Königreich Bayern.
Nach einem langen Abstieg durch den ehemaligen Wildpark vom Fürsten zu Leiningen kommen wir zum Schloss Waldleiningen. Erbaut wurde das Schloss 1828 im englischen Stil von Fürst Karl zu Leininngen.
Über den nächsten Höhenzug gelangen wir im Breitenbachtal zur Wendelinuskapelle und dem kleinen Weiler Breitenbach.
Nach dem letzten Höhenzug und einem herrlichen Panoramablick kommen wir bergab durch Ottorfszell und dem Gabelbachtal nach Kirchzell.
Die Gesamtstrecken für die Langwanderer sind ca. 17,5 km und für die Kurzwanderer ca. 10 km. Für die anspruchsvolle Wanderung wird festes Schuhwerk und Stöcke empfohlen. Zur Mittagsrast ist Rucksackverpflegung angesagt.
Der Abschluss ist in Amorbach im Brauhaus. Die Speisekarte ist auf der Homepage des OWK ersichtlich.
Bei Anmeldung ist die Essensauswahl erforderlich.

Treffpunkt zur Abfahrt mit dem Bus ist um 8:30 Uhr (geänderte Abfahrtzeit) an der Bürgerhalle in Eppertshausen. Die Rückfahrt ist für 18:30 Uhr geplant. Die Fahrtkosten betragen 14,00 € für Mitglieder und 21,00 € für Gäste. Kinder und Jugendliche können an unseren Wanderfahrten kostenfrei teilnehmen.
Wanderfreunde, die zusammen mit dem OWK Eppertshausen die nähere Heimat erwandern und kennenlernen möchten, sind herzlich willkommen.
Anmeldungen nehmen Paula und Ludwig Scharf Tel. 0 60 71 / 3 41 59, sowie Anne und Peter Heß Tel. 0 607 4 / 72 80 9 10 entgegen.
Zudem besteht auch die Möglichkeit sich auf unserer Homepage unter www.owk-eppertshausen.de. für diese Wanderung anzumelden.

Der Herbst gehört mit zur schönsten Wanderzeit.




Hier die Speisekarte als PDF-Datei:

speisekarte-brauerei-etzel-seite-1und-2.pdf [3.348 KB]



Römischer Wachposten „In den Vogelbaumhecken“ Schloss Waldleiningen erbaut 1828 im englischen Stil von Fürst Karl zu Leiningen Die Wendelinuskapelle im Breitenbachtal











Gründungsfeier des Odenwaldklubs Eppertshausen am 8.09.2019 an historischer Stätte

„Lauter Zepp‘linsleit‘ soin mir …“

Das Traditionslied des Odenwaldklubs Eppertshausen erschallte vielstimmig, begleitet vom Mandolinenorchester des Vereins vor dem alten Gebäude in der Schulstraße 35 am Sonntagnachmittag Uhres 4. In der ehemaligen Gaststätte „Zum grünen Baum“ von Balthasar Müller auch Zepplins-Balser genannt wurde der Odenwaldklub Eppertshausen vor genau 100 Jahren von acht jungen Burschen als „Sportgesellschaft Zeppelin“ gegründet. Das in die Jahre gekommene alte Fachwerkgebäude, unweit der Valentinuskapelle präsentierte sich in einem völlig neuen Outfit. Über die ganze Westfassade spannte sich eine große Leinwand mit der Kerbszene aus dem Jahre 1923 mit dem Kerbvadder Schmul und den Kerbmusikanten. Dieses tolle „Geburtstagsgeschenk“ wurde von Familie Heinz und Doris Schledt sowie den Kindern auf den Weg gebracht und lockte am gesamten Wochenende zahlreiche Bewunderer vor das Haus. Pünktlich um 16 Uhr spielten der „Hergershausener Musikzug“ unter der Leitung von Lothar Winter einen zünftigen Marsch und eröffneten die Feier. Der Vorsitzende Norbert Anton erinnerte in seiner Ansprache an die Gründer und die Anfänge des Sport- und Wandervereins. Anfänglich wurde damals geturnt, Fußball gespielt und gewandert. In der Wandergruppe erschloss sich für die jungen Menschen die nähere und ferne Heimat, mit Zug oder Fahrrad wurden regelmäßige Ausfluge und Fahrten unternommen. Zupfinstrumente wurden angeschafft und waren ständige Begleiter der Wandervögel. Dies wurde auch anschaulich auf einer Bildzeitreise präsentiert die das vielseitige Vereinsleben wider gab. Immer wieder richteten sich die Augen gegen den grauen Herbsthimmel, doch Petrus war freundlich an diesem Tag gesinnt. Odenwälder Weisen vom Orchester, eine wahre Anekdote, „Der Fuchs“, vorgetragen von Bernd Kraus, berichtete von den lustigen Kneipp-Abenden und Treffen in der Anfangszeit des Vereins. „De griene Boam“ in Ebbetshaiser Mundart gespielt von Saytensprung erinnerte an Originale aus vergangenen Tagen. Auch die Tanzgruppe in ihren neuen Trachten tanzten um den Bänderbaum und erhielten viel Beifall für das dargebotene. Bald darauf macht sich die gesamte Gesellschaft in einem Festzug, vornweg die Blaskapelle, auf den Weg zum „Haus der Vereine“. Mitgeführt auf dem Anhänger reiste eine große Säuleneiche. Dort angekommen, am heutigen Domizil des Vereins, wurde diese eingepflanzt und erinnert an den Gründertag. Zuvor übergab Bürgermeister und Festpräsident Carsten Helfmann noch eine Jubiläumsspende und ließ es sich nicht nehmen eigenhändig das Freibier zu zapfen das reichlich zum Abschied an diesem Ehrentag floss.






OWK Eppertshausen unterwegs „Rund um den Königssee“

Zum 19.-mal schnürten 11 bergbegeisterte Wanderer des Odenwaldklub Eppertshausen ihre Wanderstiefel und packten den Tourenrucksack, um in einer mehrtägigen Hüttentour den Königssee bei Berchtesgaden zu umrunden.

Die von den beiden Wanderführern Peter Noll und Bernhard Kraus bestens vorbereitete Tour, bot den Eppertshäuser Bergwanderern wieder sechs kurzweilige Tage und zeigte den Teilnehmern die wildromantische Schönheit dieser Urlaubsregion auf.

Führte doch die Tour zuerst durch die üppig grüne Vegetation des Berchtesgadener Nationalparks mit stetem Blick auf die steile und über 1.800 m hohe Ostwand des Watzmanns. Bevor es schließlich hinauf in die karge Berglandschaft des Steinernen Meers ging, genoss man noch die atemberaubenden Tiefblicke auf den hinteren Königssee. Die kurzweiligen Abende auf den privaten Almen und den DAV-Berghütten, wurden von der Gruppe oft dazu genutzt, die zum Teil über 8-stündigen Bergtouren Revue passieren zu lassen.

Zurück am Königssee genoss die Gruppe sichtlich die Bootsfahrt von der berühmten Wallfahrtskapelle St. Bartholomä zurück nach Schönau. Ein Trompetensolo an der Echowand sorgte für Kurzweil bei dieser Überfahrt und ließ die aufkommenden dunklen Wolken erst einmal vergessen.

Doch das schwere Gewitter mit Starkregen, während der Mittagsrat in Schönau, ließ die Gruppe den Entschluss fassen, die Tour an dieser Stelle abzubrechen und auf die Besteigung des Hochecks, einem Vorgipfel des Watzmanns zu verzichten. Anstelle dessen nutzte man den nächsten Tag zur Besichtigung der unter Wintersportlern bekannten Königsseer Rodel- und Bobbahn, der Hausbahn vom „Hackel Schorsch“. Einen tieferen Einblick in die Gewinnung des Bergsalzes verlieh uns am Nachmittag eine Führung durch die Stollen und Hallen des Salzbergwerks Berchtesgaden.

Trotz des vorzeitigen Abbruchs wegen schlechten Wetters wieder eine interessante und kurzweilige Hüttentour, die uns eine weitere Alpenregion näher kennenlernen ließ.






OWK‘ler unterwegs auf dem MainRadweg, von Würzburg nach Bamberg

Entlang der sonnendurchfluteten Weinberge des fränkischen Weinlandes, führte die dritte Mehrtagesetappe des Odenwaldklub Eppertshausen von der Residenzstadt Würzburg in die UNESCO Weltkulturerbe Stadt Bamberg. Die Fahrstrecke wurde dabei den 33 Radlern vom Main diktiert, denn man folgte bei der dreitägigen Tour dem MainRadweg, einem der schönsten Radwege Deutschlands.

Nachdem am Freitagmorgen alle Fahrräder, in dem dafür extra ausgeliehenen Anhänger der Stiftung der Kreissparkasse Dieburg, verstaut waren ging es zuerst mit dem Bus nach Würzburg. Ein deftiges Frühstück unter der Friedensbrücke sorgte schließlich für die nötige Energie für die erste Tagesetappe. Pünktlich mit dem ersten einsetzenden Regenschauer erreichte die Gruppe Ochsenfurt. Die Lokalitäten in der Innenstadt boten dabei genügend Möglichkeiten, um diese Unannehmlichkeit trocken zu überstehen. Am Nachmittag ging es dann weiter über Kitzingen und Dettelbach nach Schwarzach-Hörblach, wo man im Hotel Schwarzes Roß Quartier bezog.

Nach einer viel zu kurzen Nacht, aber einem stärkenden Frühstück, ging es am nächsten Morgen weiter nach Schwarzach, wo uns die über 1200 jährige Benediktiner Abtei Münsterschwarzach zu einem ersten Stopp einlud. Vom nachmittäglichen Schauer wurde die Gruppe dann bei einer Fährüberfahrt überrascht. Aber mit Hilfe des Obereisenheimer Bürgermeisters und seinen Helfern, welche gerade dabei waren den Festplatz an der Fähranlegestelle aufzubauen, konnte auch dieser Schauer trocken überwunden werden. Im kleinen Festzelt gab es für die OWK Radler sogar selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und gekühlte Getränke, obwohl die offizielle Kasse zum kassieren noch nicht vor Ort war. Bei der Weiterfahrt zum Nachtquartier in Zeil wurde die Gruppe schließlich doch noch kurz vor Schweinfurt vom Regen überrascht. Aber bis zur Ankunft in Zeil waren alle Kleidungsstücke wieder trocken.

Beim Start am nächsten Morgen strahlte uns dann der weiß-blaue bayrische Sommerhimmel an und so wurden nach dem Frühstück die restlichen knapp 30 km nach Bamberg im Eiltempo zurückgelegt. Pünktlich um 10:30 Uhr traf man schließlich in der Stadt des Bieres ein, wo die Gruppe bereits von 2 Stadtführerinnen erwartet wurde. Nachdem das Gepäck in den Schließfächern der Tourist Info untergebracht und die Fahrräder alle abgeschlossen waren, ging es auf einen zweistündigen Stadtrundgang durch die historische Altstadt von Bamberg. Im Klosterbräu trafen sich dann beide Gruppen wieder, um bei einem zünftigen fränkischen Mittagessen und einem Selbstgebrauten die Tour noch einmal Revue passieren zu lassen.

Die Fahrräder waren anschließend dank der freiwilligen Helfer wieder schnell auf dem Anhänger verstaut und man konnte beruhigt die Heimfahrt antreten. Alles in allem wieder eine gelungene und ereignisreiche Mehrtagesfahrt des OWK Eppertshausen, die im nächsten Jahr bestimmt ihre Fortsetzung findet.






OWK’ler auf den Spuren der Römer an der Mosel

Schon die alten Römer wussten die Vorzüge der lieblichen Landschaft und der sonnigen Steilhänge der Mosel bestmöglich zu nutzen und so trafen die 30 OWK Wanderer bei ihrer 3-tägigen Wandertour über Pfingsten ständig auf Überreste der römischen Hochkultur.

Führte doch die Tour zum Teil auf alten Römerpfaden von Biewer, einem Vorort der alten Römerstadt Trier, direkt hinein in die geschwungenen Weinberge der Mosel bis nach Thörnich. Die Wanderer folgten dabei einem Teilabschnitt des Moselsteigs, einem seit 2014 zertifizierten Qualitätsfernwanderweges.

Waren die Teilnehmer tagsüber von der herrlichen Landschaft und den wunderbaren Aussichten berauscht, genoss man am Abend in den zahlreichen Straußenwirtschaften den kühlen Moselwein. Zu allem Überfluss fanden über Pfingsten in unserem Standquartier die Wintricher Genusstage statt und so waren alle Weinkeller des Moselstädtchens für den Publikumsverkehr geöffnet. Bei Live-Musik und einem Gläschen Moselwein waren die Strapazen des Wandertages schnell vergessen und es wurde bis tief in die Nacht eifrig das Tanzbein geschwungen.

Alles in allem wieder eine gelungene und ereignisreiche Mehrtagesfahrt des OWK Eppertshausen, die im nächsten Jahr an Pfingsten ihre Fortsetzung findet.






Störche 2019






Amphibienmonitoring 2019








Marathonwanderung 2019

21. Marathonwanderung des OWK Eppertshausen

Bei widrigen Wetterverhältnissen, Dauerregen, Graupelschauer und Temperaturen leicht über Null Grad, starteten die Teilnehmer der 21. Marathonwanderung des Odenwaldklub Eppertshausen am Samstagmorgen zu ihrer anspruchsvollen Wanderung nach Mönchberg im Spessart. Zu allem Überfluss wurde die Gruppe auf den freien Höhenrücken rund um Schaafheim noch von dem aufkommenden kräftigen Wind durchgeblasen und so mancher Regenschirm blieb dabei auf der Strecke.
Aber letztendlich legte sich der Wind und ab Mömlingen hörte es auf zu regnen und die Sonne ließ sich ab und zu einmal durch die dünne Wolkendecke blicken.
Die schöne Frühlingslandschaft mit ihren sattgrünen Wiesen und den leuchtend gelben Rapsfeldern entschädigte die Teilnehmer, der von Klaus Schledt und Bernhard Kraus wieder bestens vorbereiteten Tour, für die Unannehmlichkeiten der ersten Stunden. Und so kam man dem Endziel, dem Hofstadl, einem oberhalb von Mönchberg gelegenen Ausflugslokal schnell näher. Der von einem Bollerofen gemütlich aufgeheizte Gastraum ließ die Wanderer schnell die nassen Anfänge der heutigen Tour vergessen und so trat man am Abend nach einer ausgiebigen Vesper fröhlich den Heimweg nach Eppertshausen an.
Besonderen Dank an dieser Stelle an Marion Schledt und Maria Kraus, die die Gruppe den ganzen Tag mit dem Fahrzeug begleiteten und mit heißem Kaffee und Kuchen versorgten.






Odenwaldklub Eppertshausen braut Jubiläumsbier
Zeppelins-Bierbrauen bei der Brauerei Braunwarth in Dieburg

13.04.2019 -
Da staunten die Wanderleute nicht schlecht. Aus den grauen Aprilwolken fiel Schnee und Graupel und ein kalter Wind pfiff um die Ohren. Dennoch machten sich vierzig unerschrockene, gut vermummte auf den Weg zur Dieburger Brauerei Braunwarth. Durch das Rotkäppchen marschierte die Wanderschar gegen Süden in die Altstadt Dieburgs. Unscheinbar, ein wenig versteckt liegt hier das Domizil der erst vor drei Jahren wieder belebten Brauerei. Im hinteren Teil des Anwesens waren unter einem Zeltdach der Sudkessel und die kleine Braustätte aufgebaut und der angesetzte Sud kochte schon bei dem Eintreffen der Wanderer. Eine Kochmannschaft aus dem Verein hatte indes für die Hobbybrauer ein deftiges Mittagsmahl vorbereitet. Rippchen und Fleischwurst mit Kraut und Brot landeten alsbald auf den mitgebrachten Tellern und fanden dankbare Abnehmer. Dazu gab es ein dunkles gezapftes Gründerbier nach einer alten Rezeptur, die eigens für das Jubiläumsbier Verwendung findet. Der Braumeister erklärte nach der Stärkung die einzelnen Schritte der Bierherstellung bis zur Läuterung. Rund sieben Wochen braucht es, dass aus dem angesetzten Sud das bernsteinfarbene Bier gereicht werden kann. Walter, Monika und Brigitte Reinecke sorgten weiterhin für essbaren Nachschub und auch der Glühweinkocher kam zum Einsatz. Eine Exkursion unter fachlicher Führung in die nahegelegene Wallfahrtskirche fand großes Interesse bei den Teilnehmern. Die Gruppe Saytensprung umrahmte das Brauevent mit passenden Bier- und Trinkliedern. Am frühen Nachmittag wurde der Heimweg angetreten. Jetzt bleibt zu hoffen, dass alsbald die Nachricht kommt, der Trunk ist uns gut gelungen und wartet rund um das Himmelfahrtsfest auf zahlreiche Abnehmer.






23.03.2019 - Im Biotop "In den Stöcken" wurden von Helfern der Naturschutzgruppe drei Obstbäume nachgepflanzt. Die brütenden Störche im Biotop ließen sich bei ihrem Brutgeschäft nicht weiter beunruhigen. Hoffentlich finden die Bäume gute Wachstumsbdingungen in den nächsten Jahren vor.






Zur ersten Wanderung, der traditionellen Neujahrswanderung begrüßte der Vorsitzende Norbert Anton die Teilnehmer mit einem kleinen Umtrunk. Dabei wurden die Wanderfreunde auf das bevorstehende 100jährige Jubiläum eingestimmt, das der Verein nun mit großem Elan angehen will. Durch das Rotkäppchen, vorbei am Freizeitzentrum in Münster auf der „Hohen Straße“ strebte die Wanderschar in Richtung Dieburg. Auf der Wegstrecke bot sich ein wüstes Bild. Das letzte Sturmtief hat eine große Schneise der Verwüstung in die Wälder gefräst. Am Zielpunkt, der Mörsmühle in Dieburg kamen noch einige Mitglieder hinzu. Nach ausreichender Stärkung trat die Gruppe den Nachhauseweg an.






Jahreshauptversammlung 2019

Jahreshauptversammlung des Odenwaldklubs Eppertshausen
Gut besuchte Versammlung im Jubiläumsjahr – Jugendvorstandswahl davor

Eine Stunde vor der Jahreshauptversammlung trafen sich die Kinder und Jugendlichen zur Jugendvorstandwahl im Haus der Vereine. Die Jugendleiterin Katharina Euler gab einen kurzen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Katharina Euler wurde für weitere 2 Jahre bestätigt. Ihr zur Seite steht Annika Murmann. Hinzu kommen noch die Beisitzerinnen Michelle Müller, Katharina Kraus, Katja Berker, Hannah Weickert und Marie-Sophie Schledt. Die geballte Frauenriege wird durch Jens Murmann komplettiert. Auch in ihrem Amt wurden Diana Georg als Jugendrechnerin und die beiden Kassenprüferinnen Dagmar Murmann und Irmtrud Schledt bestätigt. Der Vorsitzende Norbert Anton bedankte sich bei allen für die geleistete Arbeit.
Pünktlich um 20 Uhr konnte die Jahreshauptversammlung in einem gut besuchten Saal eröffnet werden. Mit dem Tätigkeitsbericht des Vorstands wurden das zurückliegende Wander- und Veranstaltungsjahr sowie die Aktionen der Jugend und der Orchester aufgezeigt. Alle 14 Tages- und 3 Halbtageswanderungen konnten durchgeführt werden und hatten über das gesamte Jahr einen guten Zuspruch. Bei den Berichten der einzelnen Abteilungen wurde von einem vielfältigen und abwechslungsreichen Vereinsleben berichtet. So wurden über die Pfingsttage die zweiten Etappen des Moselsteigs in Angriff genommen, über 120 km auf dem MainRadweg von Wertheim nach Würzburg geradelt und mit Schneeschuhen die verschneite Bergwelt rund um Mittenwald erwandert werden. Die Jugend berichtete von Zeltlager am Marbachstausee, dem Volleyballturnier in Eppertshausen, dem Besuch der Vogelburg Weilrod, der Malaktion am Spielmobil, der Kerb und erfolgreichen Veranstaltungen. Mit Sorgenfalten wird die Situation bei den Amphibien sowie die Altersstruktur in der Naturschutzgruppe beobachtet. Von einer aufwendigen und notwendigen Biotoppflege „In den Stöcken“ berichtete Jürgen Reinecke und auch von der erfolgreichen Brut der Weißstörche mit drei Storchenkindern im Schutzgebiet. Eine Schautafel steht nun nahe des Storchenmastes und gibt im Frühjahr aktuelle Infos über die Störche. Im Mandolinenorchester fand ein Wechsel statt. Katja Berker übernahm den Dirigentenstab von Claus Murmann der nach 22 Jahren wieder als Mandolaspieler mitwirkt. Jugend- und das Mandolinenorchester hatten viele Auftritte. Die Berichte von der Wegebezeichnung der Volkstanzgruppe und der Stiftung rundeten ein positives Gesamtbild ab. Das finanzielle Zahlenwerk für Haupt- und Jugendkasse legten die beiden Rechnerinnen offen, eine ordentliche Kassenführung bescheinigten die Kassenprüfer. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.
Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung - DSGVO. Diese beschäftigte eine eigens gebildete Arbeitsgruppe. Die aus der Verordnung erwachsenen neuen Aufgaben, die in fast alle Bereiche des Vereins eingreifen wurden von Peter Noll vorgetragen und erläutert. Die umfassenden Neuerungen sind noch nicht final abgeschlossen. Sie ist aber in der beschlossenen Form eine gute Arbeitsgrundlage. Nach der Fusion der Volksbank mit der Dreieichbank gab es viel Arbeit für die Rechner bei der umfangreichen Kontenumstellung. Dafür bedankte sich der Vorsitzende Norbert Anton bei den beiden Rechnerinnen Roswitha Groh und Diana Georg mit einem Präsent.

Den anwesenden Mitgliedern wurde das geplante Programm für das Jubiläumsjahr vorgestellt. Zur geschäftlichen Hauptversammlung am 6. April 2019 kommen alle Vorstände der OWK-Ortsgruppen nach Eppertshausen. Mit den „Riwwels“ einer Rock `n Roll Band gibt’s ein „Warm Up“ am Vorabend von Himmelfahrt. Saytensprung spielt zum Ausklang des Vatertagsfestes am Haus Westermann. Die Sommersonnenwende am 21. Juni wird ein Spektakel mit Feuerkünstlern und Gauklern. Am 26. Oktober gastiert der Odenwälder-Shanty-Chor mit seiner Musical Show in die Bürgerhalle. Ein Weihnachtskonzert mit dem Mandolinenorchester bildet dann den Abschluss des Jubiläumsjahres.
Nach eineinhalb Stunden konnte die Versammlung beendet werden.






Die Wander- gegen Schneeschuhe getauscht
Die Wandergruppe im tiefverschneiten Tannheimer Tal

Die Schneeschuhwanderung hat in den letzten Jahren einen festen Platz im Wanderkalender gefunden. Mit 25 Teilnehmern startete die Gruppe gegen Süden. Das Standquartier, der Berghof in Nesselwängle wurde am Dienstagmittag bezogen und es gab noch die Gelegenheit zu einem ausgedehnten Spaziergang nach Haller. Über Schneemangel konnte die Mannschaft wirklich nicht hadern, das Gegenteil war von Belang. Einige geplante Passagen mussten umgelegt werden, da die Wanderwege durch Lawinengebiet führte. Schnell waren die Sportgeräte verteilt und angezogen. Bemerkenswert ist dabei festzustellen, dass sich vieles positiv beim Handling der Schneeschuhe verändert hat. Nicht mehr das umständliche Anschnallen und festzurren mit kalten Fingern – kurz hineingeschlüpft, ein kurzer Dreh und los ging‘s. Statt zur Krinnenalpe ging es bei schönstem Wetter über die Lohmooser Runde von Tannenheim/Berg über die Hochebene zum Berghotel „Zugspitzblick“. Unterwegs stiegen über zwanzig Heißluftballons aus dem Tal gegen den Himmel. Zwar waren es hohe Minusgrade, doch der tiefe Schnee brachte fast alle mächtig zum Schwitzen. Mit dem Auto starteten wir am nächsten Morgen zur Kabinenbahn Füssener Jöchel. In unmittelbarer Nähe querten Gemsen unbeeindruckt unseren Weg zur Gamsspitze. Wie ein Lindwurm marschierte und stampfte die Gruppe von der Talstation des Jöchel’s zum Gasthaus Adlerhorst“, stärkte sich nochmals uns kehrte alsbald zurück zum Ausganspunkt. Den Abend genoss man in der Sauna oder verfolgte die spannende Handball-WM. Am Donnerstag querten wir den zugefrorenen Haldensee und besuchten die Bergkäserei. Eingedeckt mit reichlich Proviant machten wir auf den Heimweg noch eine kurze Rast in der Tauscher Alm. Als besonderes Schmankerl gab es Käse-Raclette und Glühwein auf der Terrasse. Ein großes Lob gab es für die beiden Wanderführer Bernhard Kraus und Peter Noll, die bereits die nächste Schneeschuhtour in Planung haben.






Am Sonntag (16.09.2018) fand der OWK-Familienausflug zur Vogelburg statt. Bei bestem Wetter starteten wir in Richtung Weilrod im Taunus. Dort angekommen erkundeten wir das Burggelände. Die Vogelburg bietet bereits seit 1981 zahlreichen Papageien Asyl, die von ihren Haltern abgegeben wurden. In den Volieren konnten wir Papageien unterschiedlichster Art bestaunen und füttern. In manchen Gehegen konnte man die Vögel sogar hautnah erleben und sie, wenn sie es denn wollten, auf den Arm nehmen oder streicheln. Während des Rundgangs galt es, Ausschau nach Informationstafeln zu halten, denn es gab eine Rallye mit Fragen zu den verschiedenen Tieren. Nach einem gemeinsamen Picknick besuchten wir zum Abschluss noch die Papageien-Schule, wo wir zum Beispiel ein spannendes Fußballspiel und waghalsige Drahtseil-Künste der Vögel zu sehen bekamen.






Im Berner Oberland

Hochgebirgswanderung des Odenwaldklubs im Berner Oberland

Auf schmalen Pfaden rund um Eiger, Mönch und Jungfrau

Es war noch dunkel am frühen Dienstagmorgen als die siebenköpfige Wandergruppe in zwei Autos nach Süden aufbrach. Die erfrischende Kühle des Morgens sollte ausgenutzt werden um die Hitze dieser Tage zu umgehen. Weil an der Schweizer Grenze war Raststopp, Kandersteg das Ziel der Fahrt. Dort nach fast 6 Stunden Fahrtzeit erwartete uns ein Wetterphänomen – es goss wie aus Eimern. Das bequeme Outfit wurde in wetterfeste Wanderbekleidung getauscht, der 15 Kg-Rucksack geschultert und ab ging es zum Bahnsteig. Über Spiez am Thuner See über Interlaken nach Meiringen mit der Regiobahn, und dann mit dem Postbus zum Endpunkt Rosenlaui, der kleinsten Stadt der Schweiz, zudem auch noch pünktlich. Petrus hatte ein baldiges Einsehen, schönstes Wetter gab es an dem einst so mondänen Kurhotel. Den Nachmittag nutzte die Gruppe mit einer Wanderung durch die nahegelegene Gletscherschlucht Rosenlaui, mit seiner beeindruckenden Tiefe, die über Jahrtausende von dem reisenden Gebirgsbach geformt wurde und heute zum Unesco-Weltnaturerbe zählt. Zum Abschluss des Tages überraschte ein hervorragendes 4-Gänge-Abendsoirèe mit dem Innertkirchener Jodelklub. Nach einem reichlichen Frühstück startete das Unternehmen Bärentrek, die Wanderung rund um die Jungfrauregion. Erst durch Nadelwälder, dann über Latschenhochweiden, bis in die karg bewachsenen Hochweiden führte der Weg stetig ansteigend. Von kurzen Trink- und Kleiderwechselpausen erreichten wir nach 600 Höhenmeter die Große Scheidegg (1928 m) und gönnten uns eine ausgiebige Mittagspause. Der lange Abstieg nach Grindelwald von über 1000 Höhenmeter unterhalb des gewaltigen Eigermassivs ging allen gewaltig in die Knochen. Das gellende Warngeschrei der Murmeltiere, die laut abbrechenden Gletscherteile und das Glockengeläut der Kühe und Ziegen begleiteten die Mannschaft auf dem Weg durch saftig grüne Almwiesen. Von Grindelwald brachte uns die Jungfrauzahnradbahn zum Alpengasthof Alpigien (1616 m) unserem heutigen Ziel. Bei schönstem Wanderwetter starteten wir am frühen Morgen auf den Eigertrail. Unterhalb der berühmten Eiger Nordwand zum Eigergletscher hinauf und zur gleichnamigen Station der Jungfraubahn führte der schmale Pfad. Gerastet wurde in der Blumenwiese, umschwärmt von Aurora- und Distelfalter. Das steile letzte Wegstück führte an den grandiosen Viertausendern von Mönch und Jungfrau vorbei, hinab zum bekannten Skiort Wengen. Von dort aus fuhren wir die letzte Wegstrecke nach fast 10 stündiger Wanderung mit der Zahnradbahn durch das Tal der 100 Wasserfälle nach Stechelberg (922 m). Im Alphof wurde das Quartier bezogen und mit einem typischen Röstiessen den erlebnisreichen Tag beschlossen. Stetig bergan ging es am Freitag. Wie die Wettervorhersage ankündigte, zogen dunkle Wolken auf, und es regnete sich ein. Leicht durchnässt erreichten wir am späten Nachmittag die Hochalm Rotstockhütte auf 2039 m Höhe. Statt warmer Dusche gab es lauwarmes Bier. Höhepunkt des Abends war eine spektakuläre Rettung einer abgestürzten Kuh mittels Helikopter. Am nächsten Morgen kam die Sonne wieder zum Vorschein und der Aufstieg zum höchsten Wanderpunkt, der Sefinenfugge auf 2612 m konnte in Angriff genommen werden. Unweit unter der Scharte querte einige Steinböcke unsere Route, kaum einen Steinwurf von uns entfernt. Ein sehr steiler Talweg aus Geröll und Schieferplatten mit einigen Bachdurchquerungen hinab ins Kiental verlangte größte Konzentration. In der Griesalpe erholte man sich bei Kaffee und Apfelstrudel und einem oppulenten Abendessen. Die eine hartnäckige Erkältung einer Teilnehmerin wurde das Restprogramm flexibel geändert. Auf Europas steilster Postbusstrecke mit 28% Steigung ging es durch eine atemberaubende Schlucht zurück an unseren Ausgangspunkt der Tour, nach Kandersteg. Von hier aus starteten wir zurück nach Eppertshausen und trafen noch rechtzeitig am Codigorofest ein und beschlossen eine tolle Hochgebirgswanderung.






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