Moselsteig - Im Zeichen des Weins von Thörnich nach Bernkastel-Kues
vom 29. Mai bis 01. Juni 2020


Die Dreitageswanderung an Pfingsten führt uns am ersten Tag von Thörnich durch die Weinberge, an urigen Felsklippen vorbei. Mit herrlichen Ausblicken zur Mosel kommen wir zum ältesten Weinort Deutschlands, nach Neumagen-Dhron. Am 2. Tag geht es ganz im Zeichen des Weines, von Neumagen-Dhron durch sonnige Wein-lagen und Buchenmischwald, am markanten Felsen der Mosel-Loreley vorbei, zum Etappenziel Osann-Monzel. Die letzte Etappe führt uns vom Weinort Osann-Monzel aus durch weltberühmte Weinlagen wie den Braunberger-Juffer. In Mülheim an der Mosel überqueren wir die Mosel und steigen stetig bergan zur Burg Landshut. Der Abstieg führt uns in die malerische Altstadt Bernkastel-Kues.

Hier endet unsere diesjährige Moselsteigwanderung. Übernachten werden wir im Hotel Moselblick in Wintrich, wo bereits die Zimmer für uns reserviert sind. Für die Mehrtagestour, mit Gehzeiten von 5-6 Stunden und 14-19 km am Tag, ist eine gute Kondition und festes Schuhwerk Voraussetzung.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es wird deshalb aus organisatorischen Gründen um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten.

Anmeldung und weitere Informationen bei Wanderführer Ludwig Scharf, Telefon 06071/3 41 5


Die Dreitageswanderung ist leider ausgebucht.






Störche 2020






15. Februar 2020 - Im Biotop in den Stöcken trafen sich am Samstag gegen 14:00 Uhr acht Helfer der OWK-Jugend Eppertshausen. Unter Anleitung von Claus Murmann rückten sie mit Astscheren und Sägen den Streuobstbäumen zu Leibe. Der Frühjahrsschnitt von 15 Bäumen stand an. Dem Wildwuchs der Äste wurde gezielt Einhalt geboten, um im Herbst möglichst viel Obst zu ernten und einen vernünftiges Wuchsbild der Bäume zu erreichen. Die Helfer arbeiteten ungefähr 2 Stunden im Biotop. Da nicht alle Bäume in dieser Aktion geschnitten werden konnten, wird möglichst bald ein weiterer Termin angesetzt. Im Hintergrund des Fotos kan man unsere frisch aus dem Winterquartier angekommenen Störche sehen.






Jahreshauptversammlung des Odenwaldklubs Eppertshausen

Nach Jubiläum wieder in ruhigerem Fahrwasser
Wanderwart Manfred Hechler zum Ehrenmitglied ernannt

Ein ereignisreiches und erfolgreiches Jubiläumsjahr 2019 liegt hinter dem Odenwaldklub Eppertshausen. Auf der Jahreshauptversammlung am 31. Januar im Haus der Vereine wurden dann auch den Veranstaltungen und Events ein gebührender Rahmen eingeräumt. Das Konzept übersichtliche, über das ganze Jahr verteilte Veranstaltungen zu platzieren ging, vor allem auch von gutem Wetter begleitet auf. Organisatorisch durch die Festausschüsse gut vorbereitet, und auch unterstützt von vielen freiwilligen Helfern konnte der Verein mit seinen Abteilungen alle gesteckten Ziele erreichen. Dafür dankte der Vorsitzende Norbert Anton mit dem Vorstand den zahlreich anwesenden Mitgliedern in seinem Bericht. Die höchste Vereinsauszeichnung, die Verleihung der Eichendorff-Plakette durch den Bundespräsidenten erhielt der Verein am Odenwälder Abend. Die einzelnen Abteilungen wie Wander-, Jugend- und Musikabteilung, sowie die Naturschutz- und Volkstanzgruppe, Wegebezeichnung und die Stiftung erläuterten ihre Arbeit detailliert. Beim Naturschutz und der Stiftung gibt es Defizite, die durch schwer beeinflussbare Gründe Sorgen bereiten. Beim Naturschutz, im Besonderen bei den Amphibien ist ein dramatischer Rückgang zu verzeichnen. Bedingt durch Klimawandel und daher eingehender Wassermangel in den Laichgebieten und Krankheiten sind die Bestände zurückgegangen. Lediglich der Weißstorch in den „Stöcken“ mit erfolgreicher Brut lässt hoffen. Die Stiftung des Vereins ist im Moment im Strudel der Zinspolitik gefangen. Zum positiven Bericht der Haupt- und Jugendkassen bedurfte es keiner Aussprache, die Entlastung der Rechner und des Vorstandes waren dem infolge Formsache. Danach standen Neuwahlen des Vorstands, und der Abteilungen an. Norbert Anton als Vorsitzender, Bernhard Kraus als sein Stellvertreter und Roswitha Groh als Rechnerin wurden wiedergewählt. Neu im geschäftsführenden Vorstand ist Eva Weis als Schriftführerin. Als Beisitzer wurden Claus und Matthias Murmann, Peter Noll und Thomas Jahn gewählt. Bedingt durch das Ausscheiden von Manfred Hechler als Wanderwart übernehmen Peter Noll und Klaus Schledt gleichberechtigt das Amt des Wanderwartes. Für Klaus Schledt wurde Reimund Viertl als Rechnungsprüfer gewählt. Katja Berker als Musikleiterin, die Jugendwartinnen Katharina Euler und Annika Murmann ergänzen den erweiterten Vorstand. Ludwig Scharf zeichnet für die Wegebezeichnung verantwortlich, der Volkstanz liegt weiterhin in den erfahrenen Händen von Heidi Anton, der Naturschutz bleibt im Moment leider unbesetzt.
Bei der Wanderer-Ehrung, die vom Odenwälder Abend auf diesen Abend verschoben wurde, erhielten die fleißigsten Wanderer ein Glas Honig als Präsent. Eifrigster Wanderer im vergangenen Jahr war Dieter Weimer. Nach 50 Jahren durchgehend als Wanderwart und als aktiver Naturschützer wurde Manfred Hechler von der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt. Eine Laudatio auf das langjährige ehrenamtliche Wirken wurde mit einer Urkunde und einem Präsent bedacht. Einen kurzen Ausblick auf Neuerungen wurde noch beleuchtet. So wird sich der Verein verstärkt in den nächsten Jahren der Senioren- und kulturellen Arbeit widmen. Beginnend mit einer Fahrt am 11. März zum Besuch der „Neuen Altstadt in Frankfurt“ mit Gerd Grein als Referent und einem Abschluss in Sachsenhausen sowie am 1. April mit einem Bildvortrag von Dr. Manfred Göbel über „Das Leben im Odenwald vor 100 Jahren“ im Haus der Vereine. Als wichtige Aufgabe steht auch die Sanierung und Sicherung des Daches der Schutzhütte im Abteiwald zeitnah an. Nach nicht ganz 2 Stunden konnte eine sachlich geführte und kurzweilige Hauptversammlung beendet werden.






Schneeschuhwandern im Tannheimer Tal
Der Odenwaldklub Eppertshausen mit großer Mannschaft unterwegs

Wer Winterfreuden pur erleben will, nicht unbedingt dem Ski- oder Langlauf frönen möchte, für den gibt es eine schöne und sportliche Alternative, das Schneeschuhwandern. Gab es noch im vergangenen Winter mehr als reichlich Schnee in den Alpen, so waren die 29 Teilnehmer in diesem Jahr froh wieder das Tannheimer Tal als Ausgangspunkt ihrer Exkursionen gewählt zu haben. Nesselwängle mit dem Hotel Berghof bot die richtigen Voraussetzungen für die Wanderungen und Touren. Das Ballonfestival in dieser Woche, mit über 80 Heißluftballons war dann auch der erste große Höhepunkt mit dem Ballonglühen in Grän. Mit dem Shuttelbus erreichten wir dieses nicht alltägliche Spektakel mit viel Musik, Unterhaltung und fundierter Information über das Ballonfahren. Über alle Tage begleiteten uns diese in den nächsten Tagen auf unseren Wanderungen. Am nächsten Morgen wurden dann die Sportgeräte ausgeteilt und die Neueinsteiger in deren Bedienung eingewiesen. Mit der Sesselbahn ging es hoch zur Krinnenalpe dem Ausgangspunkt der Wanderung. In einem großen Lindwurm spurten die Wanderer durch den tiefen Schnee bergwärts. Kurze Trinkpausen wurden eingehalten und gegen Mittag erreichte die Gruppe die Edenalpe und das Joch. Bei strahlend blauen Himmel kehrten dann alle gemeinsam zur Schlussrast in der Krinnenalpe ein und genossen noch einen schönen Sonnenuntergang. Bei Kartenspiel, gemeinsamen Abendessen und Sauna beschloss man einen langen Tag. Für den Donnerstag war eine Winterwanderung auf das Neunerköpfle angesagt. Der Höhenrundweg bot einen grandiosen Blick in die Hochtäler und auf die Zugspitze. Sportlicher Höhepunkt war am Nachmittag das Eisstockschießen bei der Tauscheralm. Hier stand bei den drei Mannschaften vor allem der Spaß im Vordergrund. Beachtliche Ergebnisse wurden mit dem Sportgerät auf dem zugefrorenen Fischteich erreicht und diese dann auch gefeiert. Die letzte Schneeschuhwanderung führte vom Gasthaus Zugspitzblick zum Schönkahler. Diese Tour über fast 500 Höhenmeter durch tiefverschneite Hügel und Wälder rundete die schönen Tage ab. Ein Käsefondue mit Glühwein im Grillpavillon des Hotels beschloss den Nachmittag. Den beiden Organisatoren der Tour, Peter Noll und Bernhard Kraus dankte der Vorsitzende Norbert Anton mit der Bitte die erfolgreiche Wanderserie auch in den nächsten Wanderplan mit aufzunehmen.






Bei bestem Wetter machten sich am Neujahrstag über 50 Wanderer des Odenwaldklubs Eppertshausen auf den Weg zur traditionellen Neujahrswanderung. Nachdem man sich gegenseitig alles Gute für 2020 gewünscht hatte, ging es ab Bürgerhalle über die Thomashütte und Urberach zum Naturfreundehaus auf die Bulau, wo man schließlich gut gestärkt auf das neue Jahr anstoßen konnte.






Das Wanderjahr 2020 bietet abwechslungsreiches für alle Generationen
Neben bewährten Touren und Freizeiten werden Kultur- und Seniorenwanderungen angeboten

Nach dem erfolgreichen Jubiläumsjahr ist der Odenwaldklub Eppertshausen gut gerüstet für die nächste Zeit. Der neue Wanderplan 2020 bietet mit vielseitigen Wanderungen, Mehrtagestouren und Freizeiten, für alle Interessierte ein ausgewogenes Angebot. Einen besonderen Wert wurde dabei auch auf den kulturellen und geschichtlichen Aspekt gelegt. Dazu gehören Beiträge wie „Der Odenwald vor 100 Jahren“ und der Lichtbildvortrag „Die Anfänge der Zeppeliner“, ebenso wie der Besuch der Jugendstilstadt Darmstadt, des Wetterparks Offenbach und der „neuen“ Frankfurter Altstadt, die vorzugweise für die Senioren angedacht sind. Auch ein historischer Rundgang durch das alte Ober-Roden mit Reinhard Berker und einem geselligen Abschluss im Dinjerhof steht auf dem Programm. Mit dem Burgensteig von Heppenheim nach Weinheim, dem Alemannenweg von Seeheim nach Auerbach und dem Nibelungensteig von Kirchzell nach Amorbach, werden drei bekannte Wanderrouten des Odenwalds und der Bergstraße auf Tagesetappen erwandert. Kulinarisch wird es bei den Wanderungen „Brandheißes Erlebnis“ rund um die bachgau DESTILLE in Radheim, mit BBQ und Edelbrannt-Verkostung und der Herbstwanderung mit abschließendem Martinsgansessen. Der Salvator-Abend bei den Wanderfreunden in Münster am 4. April steht traditionell schon auf dem Programm. Am 16. Februar beginnt die 1. Etappe der Gersprenz-Wanderung von der Quelle bis zur Mündung, von der Neunkircher Höhe aus. Auf der Wanderung nach Bad Homburg wird auch ein Besuch im Hessenpark mit eingebunden. Auf dem Drachenweg „Fafnir“ zwischen Marbach-Stausee und Unter-Mossau ist der Verein am 18. Oktober unterwegs. Für sportlich ambitionierte Teilnehmer gibt es eine Marathon-Wanderung in den Osten Frankfurts und eine fünftägige Schneeschuh-Wanderung durch das Tannheimer Tal Ende Januar. Über die markanten Gipfel der Allgäuer Alpen führt die einwöchige Hüttentour mit Ausgangs- und Zielort Oberstdorf. Die letzte Etappe auf dem MainRadweg von der Mainquelle nach Bamberg steht im Juli an. Von der Quelle des Roten Mains radeln wir 3 Tage lang flußabwärts durch fränkisches Kulturland. Gute Kondition benötigen die Wanderer auch auf den Etappen des Moselsteigs an Pfingsten. Im Zeichen des Weins von Thörnich nach Bernkastel-Kues folgen wir auf den Höhenwegen der Weinlagen. Auf einem traditionellen Plattboot, einem einmastigen Schlickrutscher erkunden wir Anfang Juli die Inselwelt der westfriesischen Nordseeküste um Texel, Vlieland und Terschelling.
Das traditionelle Waldfest an Himmelfahrt, die Feier Sommersonnenwende am Failischkreisel, der Odenwälder Abend und die Nikolausfeier an der OWK-Schutzhütte gehören zum festen Bestandteil im Jahreszyklus des Vereins. Die Jugend bietet zudem ein breites Programm u.a. mit dem Zeltlager an Pfingsten und Tanzstunden im Haus der Vereine für alle Altersgruppen. Die Volkstanzgruppe für Jugendliche und Erwachsene würde sich sehr über neue Tänzer freuen. Im Naturschutz gibt es vielseitige Aufgaben zu bewältigen. Neben dem Monitoring an der Amphibienleiteinrichtung an der Messeler Straße ist auch die Pflege der Streuobstwiesen im Biotop „In den Stöcken“ erforderlich, damit unser Storchenpaar ein artgerechtes Zuhause vorfindet. Das Mandolinen- und Jugendorchester beginnt nach dem erfolgreichen Jahr mit der Erarbeitung neuer Stücke und wird am 21. Juni bei einem Gemeinschaftskonzert auf dem Frankenstein auftreten.
Am 31. Januar findet die Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen im Haus der Vereine statt. Neben der Wanderehrung wird an diesem Abend der langjährige Wanderwart Manfred Hechler nach rund 50jähriger Tätigkeit verabschiedet. Der Vorstand gibt dabei einen Überblick über das vergangene Jubiläums- und Wanderjahr ab.








Nikolaus beschert an der Schutzhütte

Da hatte der Nikolaus mit seinem Gehilfen Rupprecht wohl ein gutes Wort bei Petrus eingelegt. Der Regenhahn wurde rechtzeitig zugedreht und die Helfer des Odenwaldklubs konnten für die letzte Veranstaltungdes Jahres im Trocknen aufbauen. Rund um die Schutzhütte im Abteiwald zog der Glühweinduft. Der Schwedenofen loderte, und der Grill mit den Bratwürsten wurde umlagert. Die jüngsten Kinder liefen dem Nikolaus entgegen als dieser entdeckt wurde und geleiteten ihn zur Bescherung. Mit einem Lied wurde er dann standesgemäß begrüßt. Die beiden Tanzgruppen zeigten einige Tänze für die Zuschauer. Über 70 Päckchen verteilte der Nikolaus an die Kinder, Ruprecht ließ auch einige über die Rute springen, eher zur Erheiterung für die Kinder und Eltern. Mit der Ausgabe der neuen Wanderpläne bedankte sich der Vorsitzende Norbert Anton bei allen, die das Jubiläumsjahr aktiv unterstützt und mitgestaltet hatten und wünschte noch eine besinnliche Weihnachtszeit.






OWK feiert Odenwälder Abend / Verleihung der Eichendorffplakette „Irgendwann macht es Klick“



Eppertshausen (micha) „Das Wandern ist die vollkommenste Art der Fortbewegung“ sagt Ministerialrat Martin Küthe. Mit seinem Satz unterstreicht er die Bedeutung von Wandervereinen und damit auch dem Odenwaldklub Eppertshausen, bei dem er amSamstagabend im Rahmen von dessen Odenwälder Abend zu Gast war.


In diesem Jahr erwies sich die Veranstaltung in der Bürgerhalle noch größer als sonst, denn 2019 begeht der Verein mit seinen Wanderern, Naturschützern, Mandolinenspielern und Tänzern sein 100-jähriges Bestehen. Das Programm aus Grußworten, Ehrungen und Vorführungen war mit 16 Punkten deshalb picke packe voll. „Trotzdem wird es zügig gehen, damit alle schnell zum Feiern kommen“, kündigte OWK-Vorsitzender Norbert Anton im Vorfeld den Wunsch an, unbedingt im Zeitfenster von 19 bis 22 Uhr zu bleiben. Schließlich solle die Eröffnung der Bar und der „Arbeitsbeginn“ von DJ Klaus Bähre nicht zu spät erfolgen. Gleich zu Beginn des Odenwälder Abends, der ganz im Zeichen der 1920er Jahre stand, sagte sich der Höhepunkt mit Ministerialrat Martin Küthe an. Er hatte die Eichendorff-Plakette für den OWK im Gepäck. Sie ist die höchste staatliche Auszeichnung für Gebirgs- und Wandervereine und wurde 1983 von dem damaligen Bundespräsident Karl Carstens gestiftet. Nur 234-mal fand ihre Vergabe in Deutschland bis heute statt. Der OWK ist der 235.Empfänger und der erste in diesem Jahr. Die Eichendorff-Plakette trägt den Namen eines der bekanntesten deutschen Romantiker. Er schrieb und philosophierte auch über das Wandern. Sie wird nur an Vereine verliehen, die mindestens 100 Jahre bestehen und sich in besonderer Weise um die Pflege und Förderung des Wanderns, des Heimatgedankens und beim Umweltbewusstsein verdient gemacht haben. Wie Ministerialrat Martin Küthe sagte, habe ihn schon gleich beim Hereinkommen das vereinte Miteinander von Alt und Jung beim OWK und die musikalische Eröffnung durch das Mandolinenorchester beeindruckt. Das Wandern bezeichnete der Gast aus Wiesbaden als eines der schönsten Hobbies überhaupt, denn es sei kein Getriebenensport. Man könne es alleine oder in der Gruppe machen. Grundlegend sei, dass es niemals darum geht, andere abzuhängen. Obenan stehe, andere mitzunehmen und das anvisierte Ziel gemeinsam zu erreichen. Nicht weniger wichtig sei die Geselligkeit im Anschluss. „Doch welche Rolle nimmt das Wandern in Zukunft ein?“, fragte Küthe und hatte natürlich auch eine Antwort parat. Er sei zuversichtlich, dass es sich weiterhin großer Beliebtheit erfreut, auch bei jungen Menschen. „Irgendwann macht es Klick. Das Naturverständnis ist schließlich einzigartig“, meinte der Vertreter des hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Forsten. Weitere Glückwünsche überbrachte Bürgermeister Carsten Helfmann, der Sprecher der Ortsvereine Jürgen Müller und der Vorsitzende des OWK-Gesamtverbandes Karl Ohlemüller. Carsten Helfmann führte das große ehrenamtliche Engagement beim OWK an und ließ keinerlei Zweifel, dass sich man sich diese Würdigung wahrlich verdient hat. Den Abend hatte das OWK-Mandolinenorchester mit dem Stück „Zepplinsleut“ eröffnet. Neben dem Titel unterstrichen Hosenträger, Batschkappen und teilweise Knickerbocken-Hosen die Hommage an die Anfänge des Vereins, denn die ersten Mitglieder bezeichneten sich als Zeppeliner. Das beruhte auf der großen Euphorie, die die riesigen Luftschiffe damals auslösten. Sämtliche Musik- und Tanzauftritte am Samstagabend gestaltete der OWK komplett mit eigenen Gruppen. Sie präsentierten sich höchst unterhaltend und kurzweilig. So legte die Volkstanzgruppe einen feschen Charleston aufs Parkett, das Mandolinenorchester hatte für „In the Mood“ riesige Fantasie-Instrumente gebastelt, die auch ohne Töne ein echter Hingucker waren. Das Jugendorchester griff bei seinem Auftritt zu Boomwhackers und damit jenen modernen Kunststoffröhren, die zur Gruppe der Schlagidiophone gehören. Zudem zeigten die Tanzmäuse mit dem Titel „Mein kleiner grüner Kaktus“ und die Tanzgruppen „Flinke Flitzer“ und „Auxilium“ was sie drauf haben. Die verschiedenen Gruppenleiterinnen, darunter Katja Berker, Heidi Anton, Erika Winkler, Leonie Stahl, Michelle Müller und Annika Murmann, leisteten beim Einstudieren ganze Arbeit. Gegründet wurde der OWK Eppertshausen exakt am 9. September 1919. Nur 30 Jahre danach traten Franz Blickhan, Doris Euler, Winfried Larem und Helmut Murmann in den Verein ein, was in der Gegenwart 70 Jahre Mitgliedschaft bedeutet. Doris Euler und Helmut Murmann waren anwesend, genauso wie Norbert Anton und Helmut Seitel, die für 50 Jahre geehrt wurden. Auf 40 Jahre Mitgliedschaft blicken Margarete Blum, Markus Blum, Ursula Blum, Maria Gotta, Annemarie Höf, Bernhard Höf, Regina Leipner, Elisabeth Müller, Gisela Müller, Irmgard Müller, Harald Müller,Josef Müller und Susanne Ries. Seit 25 Jahren sind Marianne Göbel, Anton Göbel, Michael Kramer und Sabrina Müller dabei. Die Ehrung für treue Clubarbeit in Gold erhielt Claus Murmann. In Silber ging sie an Diana Georg, Lothar Müller, Matthias Murmann, Katja Berker, Jürgen Reinecke, Heidi Anton, Roswitha Groh und Bernhard Kraus. Alle bisherigen Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag in diesem Jahr resümiert OWK-Vorsitzender Norbert Anton als durchweg positiv. Ob das zweitägige Fest an Himmelfahrt am Haus Westermann, die Sonnenwendfeier, die Gründungsfeier in der Schulstraße oder das Shanty-Chor-Konzert – „bis heute waren alle Veranstaltungen super“, sagt er. Dabei bezieht er sich sowohl auf den Zuspruch aus der Bevölkerung als auch die unterstützenden Hände aus dem Verein. Für den OWK neigt sich nach einem rauschenden Odenwälder Abend, der bis weit nach Mitternacht dauerte, das Jubiläumsjahr langsam dem Ende entgegen. Zuguterletzt steht noch das große Adventskonzert an. Zu ihm laden die Mandolinen-Spieler des Haupt- und Jugendorchesters am 1. Dezember in die katholische Kirche ein. Danach schließen sich zwölf Monate, in denen die OWK-Mitglieder nicht nur groß feierten, sondern auch bei über einem Dutzend Wanderungen, darunter auf dem Nibelungensteig oder nach Mönchberg, weitere unvergessliche Erinnerungen schufen.






Gründungsfeier des Odenwaldklubs Eppertshausen am 8.09.2019 an historischer Stätte

„Lauter Zepp‘linsleit‘ soin mir …“

Das Traditionslied des Odenwaldklubs Eppertshausen erschallte vielstimmig, begleitet vom Mandolinenorchester des Vereins vor dem alten Gebäude in der Schulstraße 35 am Sonntagnachmittag Uhres 4. In der ehemaligen Gaststätte „Zum grünen Baum“ von Balthasar Müller auch Zepplins-Balser genannt wurde der Odenwaldklub Eppertshausen vor genau 100 Jahren von acht jungen Burschen als „Sportgesellschaft Zeppelin“ gegründet. Das in die Jahre gekommene alte Fachwerkgebäude, unweit der Valentinuskapelle präsentierte sich in einem völlig neuen Outfit. Über die ganze Westfassade spannte sich eine große Leinwand mit der Kerbszene aus dem Jahre 1923 mit dem Kerbvadder Schmul und den Kerbmusikanten. Dieses tolle „Geburtstagsgeschenk“ wurde von Familie Heinz und Doris Schledt sowie den Kindern auf den Weg gebracht und lockte am gesamten Wochenende zahlreiche Bewunderer vor das Haus. Pünktlich um 16 Uhr spielten der „Hergershausener Musikzug“ unter der Leitung von Lothar Winter einen zünftigen Marsch und eröffneten die Feier. Der Vorsitzende Norbert Anton erinnerte in seiner Ansprache an die Gründer und die Anfänge des Sport- und Wandervereins. Anfänglich wurde damals geturnt, Fußball gespielt und gewandert. In der Wandergruppe erschloss sich für die jungen Menschen die nähere und ferne Heimat, mit Zug oder Fahrrad wurden regelmäßige Ausfluge und Fahrten unternommen. Zupfinstrumente wurden angeschafft und waren ständige Begleiter der Wandervögel. Dies wurde auch anschaulich auf einer Bildzeitreise präsentiert die das vielseitige Vereinsleben wider gab. Immer wieder richteten sich die Augen gegen den grauen Herbsthimmel, doch Petrus war freundlich an diesem Tag gesinnt. Odenwälder Weisen vom Orchester, eine wahre Anekdote, „Der Fuchs“, vorgetragen von Bernd Kraus, berichtete von den lustigen Kneipp-Abenden und Treffen in der Anfangszeit des Vereins. „De griene Boam“ in Ebbetshaiser Mundart gespielt von Saytensprung erinnerte an Originale aus vergangenen Tagen. Auch die Tanzgruppe in ihren neuen Trachten tanzten um den Bänderbaum und erhielten viel Beifall für das dargebotene. Bald darauf macht sich die gesamte Gesellschaft in einem Festzug, vornweg die Blaskapelle, auf den Weg zum „Haus der Vereine“. Mitgeführt auf dem Anhänger reiste eine große Säuleneiche. Dort angekommen, am heutigen Domizil des Vereins, wurde diese eingepflanzt und erinnert an den Gründertag. Zuvor übergab Bürgermeister und Festpräsident Carsten Helfmann noch eine Jubiläumsspende und ließ es sich nicht nehmen eigenhändig das Freibier zu zapfen das reichlich zum Abschied an diesem Ehrentag floss.






OWK Eppertshausen unterwegs „Rund um den Königssee“

Zum 19.-mal schnürten 11 bergbegeisterte Wanderer des Odenwaldklub Eppertshausen ihre Wanderstiefel und packten den Tourenrucksack, um in einer mehrtägigen Hüttentour den Königssee bei Berchtesgaden zu umrunden.

Die von den beiden Wanderführern Peter Noll und Bernhard Kraus bestens vorbereitete Tour, bot den Eppertshäuser Bergwanderern wieder sechs kurzweilige Tage und zeigte den Teilnehmern die wildromantische Schönheit dieser Urlaubsregion auf.

Führte doch die Tour zuerst durch die üppig grüne Vegetation des Berchtesgadener Nationalparks mit stetem Blick auf die steile und über 1.800 m hohe Ostwand des Watzmanns. Bevor es schließlich hinauf in die karge Berglandschaft des Steinernen Meers ging, genoss man noch die atemberaubenden Tiefblicke auf den hinteren Königssee. Die kurzweiligen Abende auf den privaten Almen und den DAV-Berghütten, wurden von der Gruppe oft dazu genutzt, die zum Teil über 8-stündigen Bergtouren Revue passieren zu lassen.

Zurück am Königssee genoss die Gruppe sichtlich die Bootsfahrt von der berühmten Wallfahrtskapelle St. Bartholomä zurück nach Schönau. Ein Trompetensolo an der Echowand sorgte für Kurzweil bei dieser Überfahrt und ließ die aufkommenden dunklen Wolken erst einmal vergessen.

Doch das schwere Gewitter mit Starkregen, während der Mittagsrat in Schönau, ließ die Gruppe den Entschluss fassen, die Tour an dieser Stelle abzubrechen und auf die Besteigung des Hochecks, einem Vorgipfel des Watzmanns zu verzichten. Anstelle dessen nutzte man den nächsten Tag zur Besichtigung der unter Wintersportlern bekannten Königsseer Rodel- und Bobbahn, der Hausbahn vom „Hackel Schorsch“. Einen tieferen Einblick in die Gewinnung des Bergsalzes verlieh uns am Nachmittag eine Führung durch die Stollen und Hallen des Salzbergwerks Berchtesgaden.

Trotz des vorzeitigen Abbruchs wegen schlechten Wetters wieder eine interessante und kurzweilige Hüttentour, die uns eine weitere Alpenregion näher kennenlernen ließ.






OWK‘ler unterwegs auf dem MainRadweg, von Würzburg nach Bamberg

Entlang der sonnendurchfluteten Weinberge des fränkischen Weinlandes, führte die dritte Mehrtagesetappe des Odenwaldklub Eppertshausen von der Residenzstadt Würzburg in die UNESCO Weltkulturerbe Stadt Bamberg. Die Fahrstrecke wurde dabei den 33 Radlern vom Main diktiert, denn man folgte bei der dreitägigen Tour dem MainRadweg, einem der schönsten Radwege Deutschlands.

Nachdem am Freitagmorgen alle Fahrräder, in dem dafür extra ausgeliehenen Anhänger der Stiftung der Kreissparkasse Dieburg, verstaut waren ging es zuerst mit dem Bus nach Würzburg. Ein deftiges Frühstück unter der Friedensbrücke sorgte schließlich für die nötige Energie für die erste Tagesetappe. Pünktlich mit dem ersten einsetzenden Regenschauer erreichte die Gruppe Ochsenfurt. Die Lokalitäten in der Innenstadt boten dabei genügend Möglichkeiten, um diese Unannehmlichkeit trocken zu überstehen. Am Nachmittag ging es dann weiter über Kitzingen und Dettelbach nach Schwarzach-Hörblach, wo man im Hotel Schwarzes Roß Quartier bezog.

Nach einer viel zu kurzen Nacht, aber einem stärkenden Frühstück, ging es am nächsten Morgen weiter nach Schwarzach, wo uns die über 1200 jährige Benediktiner Abtei Münsterschwarzach zu einem ersten Stopp einlud. Vom nachmittäglichen Schauer wurde die Gruppe dann bei einer Fährüberfahrt überrascht. Aber mit Hilfe des Obereisenheimer Bürgermeisters und seinen Helfern, welche gerade dabei waren den Festplatz an der Fähranlegestelle aufzubauen, konnte auch dieser Schauer trocken überwunden werden. Im kleinen Festzelt gab es für die OWK Radler sogar selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und gekühlte Getränke, obwohl die offizielle Kasse zum kassieren noch nicht vor Ort war. Bei der Weiterfahrt zum Nachtquartier in Zeil wurde die Gruppe schließlich doch noch kurz vor Schweinfurt vom Regen überrascht. Aber bis zur Ankunft in Zeil waren alle Kleidungsstücke wieder trocken.

Beim Start am nächsten Morgen strahlte uns dann der weiß-blaue bayrische Sommerhimmel an und so wurden nach dem Frühstück die restlichen knapp 30 km nach Bamberg im Eiltempo zurückgelegt. Pünktlich um 10:30 Uhr traf man schließlich in der Stadt des Bieres ein, wo die Gruppe bereits von 2 Stadtführerinnen erwartet wurde. Nachdem das Gepäck in den Schließfächern der Tourist Info untergebracht und die Fahrräder alle abgeschlossen waren, ging es auf einen zweistündigen Stadtrundgang durch die historische Altstadt von Bamberg. Im Klosterbräu trafen sich dann beide Gruppen wieder, um bei einem zünftigen fränkischen Mittagessen und einem Selbstgebrauten die Tour noch einmal Revue passieren zu lassen.

Die Fahrräder waren anschließend dank der freiwilligen Helfer wieder schnell auf dem Anhänger verstaut und man konnte beruhigt die Heimfahrt antreten. Alles in allem wieder eine gelungene und ereignisreiche Mehrtagesfahrt des OWK Eppertshausen, die im nächsten Jahr bestimmt ihre Fortsetzung findet.






OWK’ler auf den Spuren der Römer an der Mosel

Schon die alten Römer wussten die Vorzüge der lieblichen Landschaft und der sonnigen Steilhänge der Mosel bestmöglich zu nutzen und so trafen die 30 OWK Wanderer bei ihrer 3-tägigen Wandertour über Pfingsten ständig auf Überreste der römischen Hochkultur.

Führte doch die Tour zum Teil auf alten Römerpfaden von Biewer, einem Vorort der alten Römerstadt Trier, direkt hinein in die geschwungenen Weinberge der Mosel bis nach Thörnich. Die Wanderer folgten dabei einem Teilabschnitt des Moselsteigs, einem seit 2014 zertifizierten Qualitätsfernwanderweges.

Waren die Teilnehmer tagsüber von der herrlichen Landschaft und den wunderbaren Aussichten berauscht, genoss man am Abend in den zahlreichen Straußenwirtschaften den kühlen Moselwein. Zu allem Überfluss fanden über Pfingsten in unserem Standquartier die Wintricher Genusstage statt und so waren alle Weinkeller des Moselstädtchens für den Publikumsverkehr geöffnet. Bei Live-Musik und einem Gläschen Moselwein waren die Strapazen des Wandertages schnell vergessen und es wurde bis tief in die Nacht eifrig das Tanzbein geschwungen.

Alles in allem wieder eine gelungene und ereignisreiche Mehrtagesfahrt des OWK Eppertshausen, die im nächsten Jahr an Pfingsten ihre Fortsetzung findet.











Amphibienmonitoring 2019








Marathonwanderung 2019

21. Marathonwanderung des OWK Eppertshausen

Bei widrigen Wetterverhältnissen, Dauerregen, Graupelschauer und Temperaturen leicht über Null Grad, starteten die Teilnehmer der 21. Marathonwanderung des Odenwaldklub Eppertshausen am Samstagmorgen zu ihrer anspruchsvollen Wanderung nach Mönchberg im Spessart. Zu allem Überfluss wurde die Gruppe auf den freien Höhenrücken rund um Schaafheim noch von dem aufkommenden kräftigen Wind durchgeblasen und so mancher Regenschirm blieb dabei auf der Strecke.
Aber letztendlich legte sich der Wind und ab Mömlingen hörte es auf zu regnen und die Sonne ließ sich ab und zu einmal durch die dünne Wolkendecke blicken.
Die schöne Frühlingslandschaft mit ihren sattgrünen Wiesen und den leuchtend gelben Rapsfeldern entschädigte die Teilnehmer, der von Klaus Schledt und Bernhard Kraus wieder bestens vorbereiteten Tour, für die Unannehmlichkeiten der ersten Stunden. Und so kam man dem Endziel, dem Hofstadl, einem oberhalb von Mönchberg gelegenen Ausflugslokal schnell näher. Der von einem Bollerofen gemütlich aufgeheizte Gastraum ließ die Wanderer schnell die nassen Anfänge der heutigen Tour vergessen und so trat man am Abend nach einer ausgiebigen Vesper fröhlich den Heimweg nach Eppertshausen an.
Besonderen Dank an dieser Stelle an Marion Schledt und Maria Kraus, die die Gruppe den ganzen Tag mit dem Fahrzeug begleiteten und mit heißem Kaffee und Kuchen versorgten.






Odenwaldklub Eppertshausen braut Jubiläumsbier
Zeppelins-Bierbrauen bei der Brauerei Braunwarth in Dieburg

13.04.2019 -
Da staunten die Wanderleute nicht schlecht. Aus den grauen Aprilwolken fiel Schnee und Graupel und ein kalter Wind pfiff um die Ohren. Dennoch machten sich vierzig unerschrockene, gut vermummte auf den Weg zur Dieburger Brauerei Braunwarth. Durch das Rotkäppchen marschierte die Wanderschar gegen Süden in die Altstadt Dieburgs. Unscheinbar, ein wenig versteckt liegt hier das Domizil der erst vor drei Jahren wieder belebten Brauerei. Im hinteren Teil des Anwesens waren unter einem Zeltdach der Sudkessel und die kleine Braustätte aufgebaut und der angesetzte Sud kochte schon bei dem Eintreffen der Wanderer. Eine Kochmannschaft aus dem Verein hatte indes für die Hobbybrauer ein deftiges Mittagsmahl vorbereitet. Rippchen und Fleischwurst mit Kraut und Brot landeten alsbald auf den mitgebrachten Tellern und fanden dankbare Abnehmer. Dazu gab es ein dunkles gezapftes Gründerbier nach einer alten Rezeptur, die eigens für das Jubiläumsbier Verwendung findet. Der Braumeister erklärte nach der Stärkung die einzelnen Schritte der Bierherstellung bis zur Läuterung. Rund sieben Wochen braucht es, dass aus dem angesetzten Sud das bernsteinfarbene Bier gereicht werden kann. Walter, Monika und Brigitte Reinecke sorgten weiterhin für essbaren Nachschub und auch der Glühweinkocher kam zum Einsatz. Eine Exkursion unter fachlicher Führung in die nahegelegene Wallfahrtskirche fand großes Interesse bei den Teilnehmern. Die Gruppe Saytensprung umrahmte das Brauevent mit passenden Bier- und Trinkliedern. Am frühen Nachmittag wurde der Heimweg angetreten. Jetzt bleibt zu hoffen, dass alsbald die Nachricht kommt, der Trunk ist uns gut gelungen und wartet rund um das Himmelfahrtsfest auf zahlreiche Abnehmer.






23.03.2019 - Im Biotop "In den Stöcken" wurden von Helfern der Naturschutzgruppe drei Obstbäume nachgepflanzt. Die brütenden Störche im Biotop ließen sich bei ihrem Brutgeschäft nicht weiter beunruhigen. Hoffentlich finden die Bäume gute Wachstumsbdingungen in den nächsten Jahren vor.






Zur ersten Wanderung, der traditionellen Neujahrswanderung begrüßte der Vorsitzende Norbert Anton die Teilnehmer mit einem kleinen Umtrunk. Dabei wurden die Wanderfreunde auf das bevorstehende 100jährige Jubiläum eingestimmt, das der Verein nun mit großem Elan angehen will. Durch das Rotkäppchen, vorbei am Freizeitzentrum in Münster auf der „Hohen Straße“ strebte die Wanderschar in Richtung Dieburg. Auf der Wegstrecke bot sich ein wüstes Bild. Das letzte Sturmtief hat eine große Schneise der Verwüstung in die Wälder gefräst. Am Zielpunkt, der Mörsmühle in Dieburg kamen noch einige Mitglieder hinzu. Nach ausreichender Stärkung trat die Gruppe den Nachhauseweg an.









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