Schneeschuhwanderung ins Werdenfelser Land vom 30. Jan. - 03. Feb. 2018

Sonnenschein, herrliche Fernsichten, knirschenden Schnee und eine tief verschneite Winterlandschaft erlebten 25 Wanderfreunde des Odenwaldklub Eppertshausen, während ihrer 4-tägigen Schneeschuhfreizeit in Mittenwald. Der bekannte Wintersportort im Werdenfelser Land bietet nicht nur den Skiläufern und Skilangläufern, sondern auch den Schneeschuhgehern und Winterwanderern hervorragende Voraussetzungen um ihren Sport auszuleben.

Die von den beiden Wanderführern Peter Noll und Bernhard Kraus bestens vorbereitete Freizeit, bot den Eppertshäuser Wanderern wieder vier kurzweilige Tage und zeigte den Teilnehmern die winterliche Schönheit dieser Urlaubsregion auf.

Der Startschuss zu dieser Schneeschuhfreizeit fiel dieses Mal nicht auf der Piste, sondern in Deutschlands höchst gelegener Privatbrauerei, der an ein Museum erinnernden Mittenwalder Privatbrauerei. Bei einer fachkundigen Führung unter Leitung der Juniorchefin, konnte man allerhand wissenswertes über die alte Braukunst und die unterschiedlichen Biersorten erfahren. Beim abschließenden Abendessen im Brauereigasthof wurden die verschiedenen Biersorten noch einmal gekostet.

Der nächste Tag führte die Gruppe hinein in die Werdenfelser Bergwelt. Die Ellmauer Alm war als Ziel einer Schneeschuhwanderung auserkoren. Am Parkplatz Kranzberg wurden die Schneeschuhe untergeschnallt und über tief verschneite Almen ging es querfeldein hinauf zur Alm. Nach einer ausgedehnten Mittagsrast, die viele auf der sonnendurchfluteten Terrasse genossen, führte der Rückweg über das Hirzeneck zum Parkplatz. Unterwegs konnte man noch einen wunderschönen Ausblick auf Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze genießen.

Eine mit tiefhängenden Wolken verhüllte Bergwelt zeigte sich am nächsten Morgen und schon bald fielen die ersten Schneeflocken. So entschloss man sich an diesem Tag die Schneeschuhe im Skikeller liegen zu lassen und unternahm bei starkem Schneefall eine Winterwanderung über die Buckelwiesen zur Kapelle Maria Rast. In der „Goasalm“ hatte die Gruppe anschließend Gelegenheit sich aufzuwärmen und bei dem einen oder anderen Jagertee den hauseigenen Käse und Speck zu probieren.

Auf den Kranzberg führte am letzten Tag eine weitere Schneeschuhwanderung. Von der Gröbl-Alm aus folgte man den Steigspuren der Skitourengeher durch den tiefverschneiten Winterwald. Entlang der Skipisten und über unberührte Almflächen mit herrlichem Pulverschnee, stieg man dem Gipfel entgegen. Das Wetter zeigte sich wieder von seiner schönsten Seite und so konnte man zum Abschluss der Schneeschuhfreizeit noch einmal den herrlichen Blick auf das Werdenfelser Land und die Karwendel Gipfel genießen.






Jugendrechnerin Diana Georg und Kassenprüferin Dagmar Murmann

Jahreshauptversammlung des Odenwaldklubs Eppertshausen
Weichen für das 100jährige Jubiläums im nächsten Jahr gestellt

Pünktlich um 20 Uhr konnte der Vorsitzende Norbert Anton die Versammlung eröffnen. Mit dem Tätigkeitsbericht des Vorstands wurden das zurückliegende Wander- und Veranstaltungsjahr sowie die Aktionen der Jugend und der Orchester aufgezeigt. Lediglich eine Wanderung fiel buchstäblich ins Wasser, alle anderen hatten über das gesamte Jahr einen guten Zuspruch. Bei den Berichten der einzelnen Abteilungen wurde von einem vielfältigen und abwechslungsreichen Vereinsleben berichtet. So wurden über die Pfingsttage die ersten Etappen des Moselsteigs in Angriff genommen, über 100 km auf dem Main Radweg geradelt und mit Schneeschuhen die verschneite Bergwelt rund um Oberstdorf erwandert. Die Jugend berichtete von Zeltlager, Volleyballturnier, Draisinefahrt und erfolgreichen Veranstaltungen. Von einer aufwendigen und notwendigen Biotoppflege „In den Stöcken“ berichtete Jürgen Reinecke auch von der erfolgreichen Brut der Weißstörche mit zwei Storchenkindern im Schutzgebiet. Das Jugend- und das Mandolinenorchester hatten viele Auftritte. Höhepunkt waren das Konzert in der Bürgerhalle und das gemeinschaftliche Konzert mit dem Kirchenchor. Die Berichte von der Wegebezeichnung und der Stiftung rundeten ein positives Gesamtbild ab. Die Mitgliederzahl ist um 12 gestiegen. Gute finanzielle Zahlen präsentierten die beiden Rechnerinnen und auch eine ordentliche Kassenführung bescheinigten die Kassenprüfer. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Mit Blumensträußen wurde den Kassenprüferinnen Irmtrud Schledt, Dagmar Murmann und der Jugendrechnerin Diana Georg für zwanzig Jahre Engagement gedankt.
Den anwesenden Mitgliedern wurde das vorläufige Programm für das Jubiläumsjahr vorgestellt. Zur geschäftlichen Hauptversammlung am 6. April 2019 kommen alle Vorstände der OWK-Ortsgruppen nach Eppertshausen. Mit dem Odenwälder Shanty-Chor im Oktober kommt eine bekannte Musical-Gruppe in die Bürgerhalle. Ein Weihnachtskonzert mit dem Mandolinenorchester bildet dann den Abschluss des Jubiläumsjahres. Nach eineinhalb Stunden konnte die Versammlung beendet werden.






Störche 2018

Storchentagebuch 2018 „In den Stöcken“

Die folgenden Daten beziehen sich auf längere Verweildauern der Störche auf dem Horst. Alle Datumsangaben können um einige Tage differieren.

❖ 01. Januar 2018 - Ein erster Storch unberingt ♀ hat sich auf unserem Horst niedergelassen. Es könnte der weibliche Storch vom Vorjahr sein – muss es aber nicht.

❖ 20. Januar 2018 - Ein weiterer beringter ♂ Storch hat sich auf dem Horst niedergelassen. Dieser Storch gehörte zu dem Paar, welches 2013 drei Jungstörche bei uns aufgezogen hat und in den folgenden Jahren „Auf dem Sand“ den Horst belegte.

❖ 28. Januar 2018 – Beide Störche bauen am Horst und scheinen sich zu akzeptieren. Da aber noch mehrere Partnerstörche aus dem Vorjahr fehlen, kann sich die Paarbildung durchaus noch ändern.






Amphibien Monitoring 2018

Die Anlage für das Monitoring an der K180

Amphibien Monitoring 2018 an der Kreisstraße 180

09. Januar 2018 - An Neujahr kehrten bei relativ milden Temperaturen (nachts um den Gefrierpunkt und tagsüber bis zu 8° Celsius) die ersten Vorjahresstörche auf die Horste zurück. Das hat uns veranlasst unser diesjähriges Amphibienmonitoring ebenfall zu starten. Damit wir die ersten Braunfrösche und Molche bei der relativ warmen Witterung auf ihrer Wanderung zum Laichgebiet "Rallenteich" nicht verpassen, haben wir wieder einen Tunneldurchgang modifiziert, die Tiere, die diesen Tunneldurchgang durchqueren, werden in einen Eimer geleitet. Der Eimer wird zweimal täglich von den Helfern kontrolliert, die Amphibien bestimmt und gezählt, dann werden die Tiere am "Rallenteich" ausgesetzt.

13. Januar 2018 - Bis zu diesem Datum fanden sich bei den täglichen Kontrollen keine Amphibien im Eimer. Deshalb haben wir den Eimer erst einmal wieder geschlossen.

24. Januar 2018 - Da der Wetterbericht Nachttemperaturen um 10° C und Tagestemperaturen bis zu 14° C und Regen vorhergesagt hat, haben wir den Sammeleimer wieder geöffnet.

25. Januar 2018 - Schon am Morgen befand sich bei milden 10° C und Regen ein Teichmolch im Sammeleimer.



Dieser Teichmolch hat unser diesjähriges Monitoring eröffnet






Achtung

Bei Anmeldungen zu Mehrtagestouren nehmen Sie bitte Kontakt zu den jeweils genannten Wanderführern auf, da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind. Aus organisatorischen Gründen wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten.



2. Abschnitt auf dem Moselsteig

Auf den Spuren der Römer

Von Fellerich nach Ehrang

Der OWK Eppertshausen wandert die nächsten Etappen auf dem Moselsteig an Pfingsten vom 18. – 21.05.2018.

Wir beginnen den Moselsteig im Weinort Fellerich und gelangen zu einer der größten Orchideenwiese bei Konz. Ab Konz steht die Etappe ganz im Zeichen der alten Römer. Wir überqueren die Saar mit Blick auf die Saarmündung. Nach der Moselüberquerung erreichen wir die Igeler Säule, dies ist ein reich verziertes Grabmal, das mit seinen 23 Metern Höhe, heute als das größte römische Pfeilergrab nördlich der Alpen gilt, es gehört mit zum UNESCO-Welterbe. Der weitere Weg führt uns Richtung Trier zu einem der schönsten Ausblicke. Man schaut hier von der Mariensäule auf die Porta Nigra, Konstantin-Basilika und den Trierer Dom. Nun folgen wir einem Felsenpfad mit zahlreichen Panoramablicken weit ins Moseltal hinein nach Ehrang. Zum Abschluss lernen wir Trier, die älteste Stadt Deutschlands, näher kennen.
Für diese Wanderungen mit einer Gehzeit von 5-6 Stunden und ca. 20 km am Tag ist eine gute Kondition und festes Schuhwerk erforderlich, ebenso sind Wanderstöcke zu empfehlen.
Die voraussichtlichen Kosten für die dreitägige Tour liegen bei ca. 250,00 € pro Person.
Darin sind enthalten sämtliche Bustransfers, sowie 3 Übernachtungen incl. Frühstück und Lunchpaket in der JHB Trier.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es wird deshalb aus organisatorischen Gründen um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten.
Anmeldung und weitere Informationen bei Wanderführer Ludwig Scharf, Telefon 06071/34159


Die Veranstaltung ist leider ausgebucht. Für weitere Anfragen oder Anmeldungen auf Warteliste setzen Sie sich bitte mit dem Wanderführer Ludwig Scharf, Tel. 0 60 71 - 3 41 59 in Verbindung.



Die Mosel bei Trier Porta Nigra in Trier






Störche 2017






Über Pfingsten auf dem Moselsteig mit dem OWK Eppertshausen

32 Wanderer trafen sich am Freitag vor Pfingsten am Bürgerhaus zur Mehrtageswanderung auf dem Moselsteig. Mit dem Bus ging es nach Trier zur Jugendherberge, welche die nächsten drei Tage Ausgangspunkt für den Moselsteig war. Unterwegs wurden die Wanderer bestens versorgt mit Kaffee und Kuchen. Zum Abendessen ging es in den Ratskeller am Hauptmarkt und es konnten die ersten Eindrücke von Trier gewonnen werden.

Die erste Etappe auf dem Moselsteig führte von Perl zum Dreiländereck dem ersten Höhenpunkt mit herrlichem Ausblick nach Frankreich, Luxemburg und zur Mosel. Über schmale Pfade, Obstbaumwiesen und Weinberge führte der Moselsteig durch das Saarland nach Kreuzweiler.

Am 2. Tag war Nittel das Ziel, mit vielen Ausblicken zur Mosel und vorbei an zahlreichen Kapellen, sowie dem imposanten Helfanter Dom, auch Dom des Saargaus genannt. Im Weingut Apel bei Wein und gutem Essen waren die Anstrengungen von den beiden Tagen schnell vergessen.

Am letzten Tag führte der Moselsteig über den Nitteler Felsenpfad mit seinen Kalkfelsen, die vor 210 Millionen Jahre entstanden sind. Hier hatte man herrliche Ausblicke zur Mosel. Auf der Orchideenwiese wurden zur Freude der Wanderer noch einige seltene Orchideen entdeckt. Der Abschluss erfolgte im Weingut Greif in Fellerich mit einer Weinprobe, bei der auch der Elbling probiert wurde, der als älteste Weinsorte bekannt ist, die in Europa angebaut wird. Mit etwas Verspätung, aber mit vielen neuen Eindrücken der letzten drei Tage, wurde dann die Heimfahrt angetreten.






Pfingstzeltlager OWK in Neudenau an der Jagst
Die Jugend des OWK Eppertshausen machte sich mit 71 Teilnehmern am Pfingstfreitag auf den Weg ins Pfingstzeltlager der Deutschen Wanderjugend nach Neudenau an der Jagst. Das diesjährige Motto waren die „90er“. Bei strahlendem Sonnenschein absolvierten samstags die verschiedenen Altersgruppen eine Rally und erfrischten sich anschließend im angrenzenden Freibad. Am Abend gab es ein Musikquiz passend zum Motto und anschließend Cocktails. Sonntags fand die Lagerolympiade statt, die aus verschiedenen Spielen der einzelnen Ortsgruppen bestand. Das Abendprogramm wurde aus Vorstellungen von jeder Ortsgruppe, die ebenfalls passend zum Motto „90er“ gestaltet. Beim Zelte Abbau montags machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, sodass wir die Zelte im strömenden Regen abbauen mussten. Trotz des Wetterumschwungs hatten alle viel Spaß und freuen sich schon auf das nächste Jahr.






25 Teilnehmer umfasste die sportliche Wandergruppe, die dem Ruf des OWK Eppertshausen zur traditionellen jährlichen Marathonwanderung gefolgt war. Die Truppe startete am letzten Samstag (06.05.2017) gegen 7:00 Uhr an der Bürgerhalle um über Messel und Dreieichenhain auf dem Main-Stromberg-Weg und den Fernwanderweg E1 die klassische Marathondistanz von 42 km in Richtung Frankfurt-Sachsenhausen zu bewältigen.
Frühlingshaft leuchtende, hellgrüne Eichen- und Buchenwälder, Wiesenauen und Naturschutzgebiete, gepaart mit einem sehr hohen Anteil von gut begehbaren Waldwegen sowie dem lohnenswerten Abschlusslokal „Buchscheer“ in Franfurt-Louisa ließen bei bestem Wanderwetter die Strapazen der Tour vergessen.






OWK fuhr zum Schneeschuhwandern nach Oberstdorf

Sonnenschein, herrliche Fernsichten, knirschenden Schnee und eine tief verschneite Winterlandschaft erlebten 27 Wanderfreunde des Odenwaldklub Eppertshausen, während ihrer 4-tägigen Schneeschuhfreizeit in Oberstdorf. Der südlichste Ort Deutschlands bietet nicht nur den Skiläufern und Skilangläufern, sondern auch den Schneeschuhgehern und Winterwanderern hervorragende Voraussetzungen ihren Sport auszuleben.

Die von den beiden Wanderführern Peter Noll und Bernhard Kraus bestens vorbereitete Freizeit gab den Eppertshäuser Wanderern einen ersten Einblick in die winterliche Schönheit dieser Urlaubsregion.

Gleich der erste Tag zeigte allerdings auch die Schattenseiten des Winters. Die Schwarzwasserhütte, die als erstes Etappenziel einer Schneeschuhwanderung angedacht war, musste auf Grund eines Abwasserkanalbruches ihre gastronomische Tätigkeit einstellen. Kurzfristig mussten die beiden Wanderführer ihre Planung ändern und so führte die erste Tour zur Berghütte Hochleite. Am Parkplatz Renksteg wurden die Schneeschuhe untergeschnallt und auf tief verschneiten Pfaden ging es vorbei am Freibergsee hinauf zur Berghütte. Nach einer zünftigen Jausen machte sich die Truppe wieder auf den Rückmarsch, der direkt am Sprungturm der Oberstdorfer Skiflugschanze vorbeiführte.

Der zweite Tag stand im Zeichen der Erdinger Arena, bekannt vom alljährlichen Auftaktspringen der Vierschanzentournee. Nach einer dreistündigen Wanderung und einer Mittagsrast mit Blick auf Oberstdorf mit seinem herrlichen Alpenpanorama, hatte man die Skisprungarena erreicht. Bei einer mehr als 1 ½ stündigen fachkundigen Führung durch den sportlichen Leiter Hans Schmid, wurde den Teilnehmern ein tiefer Einblick in den Skisprungsport vermittelt. Alle verließen hinterher mit großem Respekt vor der Leistung der Skispringer die Arena.

Für den dritten Tag hatten sich die beiden Eppertshäuser Wanderführer Verstärkung vom Oberstdorfer Bergführerteam geholt, denn die geplante Schneeschuhtour führte an diesem Tag hinauf zum Hohen Ifen und auf das Gottesacker Plateau. Bei traumhaftem Wetter und herrlichem Pulverschnee war diese Schneeschuhwanderung ein besonderes Erlebnis. Günther, unser einheimischer Bergführer, führte die Truppe abseits der normalen Wanderwege durch die unberührte Schneelandschaft des Gottesackers. Jeder konnte hier im unberührten Schnee seine eigenen Spuren ziehen. Nach dem steilen Abstieg zur Mittelstation des Sesselliftes und ein paar unfreiwilligen Ausrutschern im Tiefschnee, freuten sich nach diesem anstrengenden Tag alle auf die allabendliche Entspannung im großen und modern eingerichteten Wellnessbereich des Hotels.






Kanufahrt der OWK-Jugend auf der Nidda

Am 3. Juli machten sich 26 kleine und große OWKler auf den Weg Richtung Frankfurt, um gemeinsam im Kanu auf der Nidda zu paddeln. Ohne Verspätung ging es mit der S-Bahn nach Berkersheim und nach einer kurzen Einweisung und einer kleinen Übephase in die Boote, um in 3er und 4er Kanadiern stromabwärts Richtung Bonames zu paddeln. Bei zunächst schönstem Wetter gab es auf der dicht bewachsenen Strecke eine Menge entdecken. Neben einer ganzen Reihe von Entenfamilien, Schildkröten und einem Eisvogel, scheuchte ein Boot sogar eine Bisamratte in der Waldstrecke auf. Kurz vor dem Ziel begann es leicht zu nieseln, was der Freude am Paddeln aber nicht im Wege stand. Gerade als das letzte Boot aus dem Wasser gezogen war, überraschte ein Wolkenbruch die Gruppe, die sich aber in einen überdachten Biergarten retten konnte. Das Timing war perfekt. Nach einer ausgedehnten Mittagspause ging es mit der Bahn zurück.








Madeira, Ziel einer Wanderreise des OWK Eppertshausen

9 Tage verweilte eine 27-köpfige Wandergruppe des Odenwaldklub Eppertshausen auf der sonnigen Blumeninsel Madeira, inmitten des Atlantischen Ozeans. Vom Standquartier, dem Landhotel „Quinta Alegre“ in Estreito da Calheta, im Südwesten der Insel gelegen, wurden zahlreiche Ausflüge und Wanderungen unternommen, die den Wanderern die Schönheit und die abwechslungsreiche Vegetation, aber auch den Alltag auf dieser vulkanischen Insel näher brachte.
Die von Wanderführer Bernhard Kraus hervorragend vorbereiteten fünf ganztägigen Wanderungen, zeigten der Gruppe die verschiedenen Facetten und unterschiedlichen Vegetationsgürtel dieses Eilandes. Waren es im Norden noch die meist steil und schroff ins Meer abfallenden Hänge mit ihrer üppigen Vegetation, so waren es im Süden doch eher die sanfteren, mit Bananenplantagen und Weinbergen überzogenen Terrassenfelder, welche die Gruppe begeisterte.
Die Wanderungen führten zumeist an den Jahrhunderte alten Bewässerungskanälen, den Levadas entlang, welche das Wasser vom Norden der Insel, zu den Plantagen im Süden geleiten. Etwas Schwindelfrei sollte man dabei schon sein, führte doch so mancher Weg nur über die Mauer dieser kleinen Kanäle, wobei auf der einen Seite eine steil aufragende Felswand und auf der anderen Seite der Abgrund wartete. Abenteuerlich waren auch die Durchquerungen der bis zu 800 m langen Tunnels, bei der auf Grund der niedrigen Deckenhöhe so mancher Bekanntschaft mit dem Felsen machte.
Eine Exkursion ins Zentralmassiv der Insel führte die Wanderer vom Gipfel des Pico do Arieiro auf den mit 1862 m höchsten Gipfel der Insel, den Pico Ruivo. Auf dieser Wanderung, die schon hochgebirgsartigen Charakter hatte, zeigte sich vollends der vulkanische Ursprung Madeiras.
Der Tagesausflug nach Funchal, mit dem Besuch des Bauern- und Fischermarktes, einem Bummel durch die Gässchen der Altstadt, sowie einem Rundgang durch den Tropischen Garten in Monte, rundeten das insgesamt sehr abwechslungsreiche Programm ab. Beim anschließenden Blick durch den Glasboden des Skywalks an der Cabo Girao, die mit 580 m eine der höchsten Klippen der Welt ist, wurde es doch so manchem OWK’ler etwas mulmig, als er direkt unter seinen Füßen auf die tieferliegende Küste blickte.
Zu einem besonderen Erlebnis wurde für einen Teil der OWK’ler die Ausfahrt auf den Atlantik mit einem alten umgebauten Fischerboot. Fand man sich doch nach einer einstündigen Fahrt, unter der fachkundigen Führung der Biologin Fatima, inmitten eines Schwarmes Atlantischer Fleckendelfine wieder. Die etwa 50 Tiere, unter anderem auch mit erst kürzlich geborenen Jungtieren, begleiteten das Boot über eine halbe Stunde lang und kamen dabei fast bis auf Reichweite an die Bootswand heran. Das Spiel dieser flinken Wassertiere mit dem Bug des Bootes war ein besonderes Erlebnis.
Alles in allem war diese Wanderreise ein Highlight im Jahresprogramm des OWK Eppertshausen und wird noch für so manchen Gesprächsstoff unter den Teilnehmern sorgen. Beim Rückflug nach Deutschland waren sich alle einig, dass dies nicht ihr letzter Besuch auf dieser wunderschönen Insel gewesen war.




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